Der nächste Tiefschlag für Andrew Mountbatten-Windsor: Wie "The Sun" und "Daily Mail berichten, sollen während seiner Zeit als britischer Handelsbeauftragter Massagen und Luxusreisen über öffentliche Gelder abgerechnet worden sein – obwohl offiziell stets betont wurde, er habe private Ausgaben selbst getragen.
Jetzt berichten ehemalige Beamte, wie sie vergeblich versuchten, entsprechende Rechnungen zu stoppen.
Ein früherer Mitarbeiter schildert gegenüber BBC außerdem, er habe die Zahlung für "Massageleistungen" nach einer Nahostreise blockieren wollen: "Ich dachte, das ist falsch … ich hatte gesagt, wir dürfen das nicht bezahlen, aber am Ende wurde es doch bezahlt."
Ein hochrangiger Finanzkontrolleur bestätigte ähnliche Vorgänge und zeigte sich fassungslos über die Summen: "Ich konnte es nicht glauben … es war, als wäre es kein echtes Geld, sie haben nicht ihr eigenes ausgegeben."
Die Enthüllungen treffen Andrew in dem Moment, in dem gegen ihn wegen mutmaßlichen Amtsmissbrauchs ermittelt wird – und er nach seiner spektakulären Festnahme seinen Rückzug nach Sandringham antreten musste.
Auch eine frühere Begegnung im Buckingham-Palast wirft ein neues Licht auf die Affäre: Eine Masseurin berichtet jetzt, sie sei im Jahr 2000 ohne Sicherheitskontrolle in das königliche Anwesen geführt worden, wo Andrew nackt zur Behandlung erschienen sei – ebenfalls bezahlt über ein Palastkonto.
Vermittelt worden sei der Termin von Ghislaine Maxwell, die mit den Worten "Ich werde dich jemandem vorstellen, der berühmter ist als Gott" geworben habe. Die Therapeutin beschreibt den Royal zwar als "sehr nett und sehr gentlemanlike", doch Zugang, Abrechnung und Umfeld verstärken heute die Fragen rund um seinen Umgang mit Privilegien und Geld.