Neue Dokumente aus den Epstein-Files sorgen für Aufsehen um den 2019 verstorbenen US-Finanziers Jeffrey Epstein. Im Zentrum steht eine bisher unbekannte E-Mail aus dem Jahr 2011, in der Sarah Ferguson (66) Epstein zur angeblichen Geburt eines Sohnes gratuliert.
Laut einem Bericht der britischen "Daily Mail" stammt die Nachricht vom 21. September 2011 und wurde über den BlackBerry-Messenger verschickt.
In der E-Mail schreibt Ferguson, sie wisse nicht, ob Epstein diesen Messenger noch verwende, habe jedoch "vom Duke gehört, dass du einen Baby-Buben bekommen hast".
Außerdem sendet sie ihm "Liebe, Freundschaft und Glückwünsche zur Geburt deines Baby-Buben" und unterschreibt mit "Sarah x". Bemerkenswert ist, dass die Kontaktaufnahme nur wenige Jahre nach Epsteins Verurteilung im Jahr 2008 wegen Sexualdelikten mit einer Minderjährigen erfolgte.
In der Nachricht deutet Ferguson zudem an, dass Epstein sich längere Zeit nicht bei ihr gemeldet habe, betont jedoch, weiterhin für ihn da zu sein.
Ob Epstein tatsächlich Vater eines Kindes wurde, ist bis heute unklar. Zu Lebzeiten hat er kein Kind offiziell anerkannt, war nie verheiratet und in seinem Testament taucht kein Sohn auf. Nach seinem Tod sollte sein Vermögen überwiegend an seine damalige Partnerin gehen.
Die neu aufgetauchten Unterlagen verdeutlichen erneut, wie eng Epstein auch nach seiner Haftstrafe mit einflussreichen Persönlichkeiten aus Adel, Politik und Wirtschaft vernetzt blieb.