"Geld für Miete"

Prinzen-Ex Ferguson bettelte Epstein um 23.000 Euro an

Neue Enthüllungen aus dem Epstein-Komplex bringen Sarah "Fergie" Ferguson massiv unter Druck. In E-Mails bittet sie ihn unverblümt um 20.000 Pfund.
Heute Entertainment
11.02.2026, 14:44
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Die veröffentlichten E-Mail-Dokumente aus dem Umfeld von Jeffrey Epstein (†66) sorgen weiter für Entsetzen und treffen nun wieder Sarah Ferguson (66), die Ex-Frau von Prinz Andrew. Besonders brisant: In einer Nachricht bittet die chronisch klamme Royal offen um Geld.

"Ich brauche heute dringend 20.000 Pfund für die Miete. Irgendwelche Ideen?", schreibt Fergie an Epstein. Knapp 23.000 Euro.

Ideen hatte der Milliardär offenbar genug. Und vor allem: Geld. Wie britische Medien berichten, soll Epstein Ferguson über Jahre hinweg regelmäßig finanziell unterstützt haben. Teils im Verborgenen, teils über direkte Überweisungen.

Laut der "Mail on Sunday" zog sich diese finanzielle Abhängigkeit bis zu 15 Jahre. Neben Bargeldzahlungen organisierte Epstein für Fergie und ihre Familie luxuriöse Unterkünfte in den USA und übernahm sogar Flugkosten in Höhe von rund 18.000 Euro. Für Ferguson und ihre Töchter Beatrice und Eugenie. Der besonders pikante Zeitpunkt: nur fünf Tage nach Epsteins Haftentlassung im Jahr 2009.

Lange Zeit Kontakt gehalten

Auch kleinere Summen tauchen in den Mails auf. So bat Fergie Epstein einmal um 15.000 Pfund, um Schulden bei ihrem eigenen Assistenten zu begleichen. Ihre Dankbarkeit formulierte sie überschwänglich: Epstein sei für sie "der Bruder, den ich mir immer gewünscht habe".

Problematisch wird das Ganze vor allem im Rückblick. Denn 2011 erklärte Ferguson öffentlich, sie habe den Kontakt zu Epstein längst abgebrochen. Die Verbindung sei "ein großer Fehler" gewesen. Die jetzt veröffentlichten US-Justizakten zeigen jedoch: Das stimmte nicht. Die Korrespondenz lief weiter. Teils deutlich nach Epsteins erster Verurteilung als Sexualstraftäter.

Besonders unangenehm: In einer späteren Mail soll Fergie sich sogar bei Epstein entschuldigt und ihn als "standhaften, großzügigen und großartigen Freund" bezeichnet haben.

Die Folgen ließen nicht lange auf sich warten. Mehrere Wohltätigkeitsorganisationen kappten zuletzt ihre Verbindungen zur Herzogin. Und auch im britischen Königshaus zog man Konsequenzen: König Charles III. (77) soll Ferguson und Ex-Mann Andrew Ende Januar aus der Royal Lodge in Windsor gedrängt haben.

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