Sogar mehr als Andrew?

Experte überzeugt: "Fergie steckt tief mit drinnen"

Neue Details zum Fall Epstein bringen eine mysteriöse "Herzogin aus England" ins Spiel und rücken ausgerechnet Sarah Ferguson erneut in den Fokus.
Heute Entertainment
06.01.2026, 21:34
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk

Während sich die frühere Herzogin von York derzeit nahe London zurückzieht, liefern die nach und nach veröffentlichten US-Dokumente zum Fall Jeffrey Epstein erschütternde Einblicke.

Dinge, über die Insider seit Jahren sprechen, werden nun schwarz auf weiß bestätigt. Prinz Andrew (65) und seine Ex-Frau Sarah Ferguson (66) sollen deutlich tiefer in das Netzwerk des verurteilten Sexualstraftäters verstrickt gewesen sein, als bisher öffentlich zugegeben wurde.

Die Konsequenzen waren bereits drastisch. Andrew verlor Titel und Ansehen und auch "Fergie" wurde aus dem innersten Kreis der Royals gedrängt. Nun steht sogar der Abschied aus der Royal Lodge bevor, jenem Anwesen, das die beiden bis zuletzt gemeinsam bewohnten. Doch das scheint erst der Anfang zu sein.

In neu aufgetauchten US-Akten ist plötzlich von einer "Herzogin aus England" die Rede. Ein früherer, anonym gebliebener Epstein-Mitarbeiter berichtet von einem "Handbuch zur Instandhaltung des Hauses", das angeblich bei einem Besuch dieser Herzogin eine Rolle gespielt habe.

Der Mann will den Leitfaden erstmals gesehen haben, als eine Frau aus dem britischen Hochadel auf einem der Epstein-Anwesen zu Gast gewesen sein soll.

Strengste Geheimhaltung

Laut Informationen der britischen Zeitung "The Sun", die sich auf die US-Unterlagen beruft, habe diese Herzogin dem Personal klare Anweisungen gegeben. Man solle nichts sehen, nichts hören und vor allem nichts weitergeben. Gemeint seien Vorgänge in Epsteins Luxusimmobilien in New York, Florida und auf der Karibikinsel Little Saint James.

Dort zwangen Jeffrey Epstein und seine später verurteilte Komplizin Ghislaine Maxwell junge Frauen, viele von ihnen minderjährig, zu sexuellen Handlungen mit ihnen selbst und mit weiteren einflussreichen Gästen.

Der Name Sarah Ferguson taucht in den veröffentlichten Akten zwar nicht ausdrücklich auf. Dennoch halten Beobachter es für äußerst wahrscheinlich, dass es sich bei der erwähnten Herzogin um sie handelt.

Der britische Autor Andrew Lownie (65), der sich seit Jahren mit dem Epstein-Komplex beschäftigt, erklärt gegenüber "Bild": "Fergie sei deutlich tiefer in Epsteins Umfeld verankert gewesen als ihr Ex-Mann."

Häufiger erwähnt als Andrew

In Epsteins Adressbuch sei ihr Name sogar häufiger verzeichnet gewesen als jener von Andrew. Konkret habe es 18 Einträge zu Sarah Ferguson gegeben und 16 zu Prinz Andrew. Zudem habe sie sich noch lange auf Epsteins Anwesen aufgehalten, obwohl sie öffentlich behauptete, den Kontakt abgebrochen zu haben.

Die Frage, ob sie zwar den Luxus genossen, aber von den Verbrechen nichts gewusst haben könnte, verneint Lownie klar.

Töchter waren 10 und 12

Besonders brisant wirkt der zeitliche Kontext. Während Epsteins Missbrauchstaten bekanntlich in den späten 1990er- und frühen 2000er-Jahren stattfanden, waren Fergusons Töchter Eugenie und Beatrice damals selbst noch im Teenageralter (etwa zehn und zwölf Jahre alt).

Ein früherer Palastmitarbeiter äußert sich gegenüber "Bild" ungewöhnlich offen über Fergusons Haltung. Sie habe über Jahre hinweg gelernt, in bestimmten Situationen lieber nicht allzu genau hinzusehen.

Kluger Schachzug

In einem Punkt scheint Sarah Ferguson jedoch vorsichtiger gewesen zu sein als Prinz Andrew. Wie Andrew Lownie bestätigt, existieren bislang keine gemeinsamen Fotos von ihr mit Jeffrey Epstein, Ghislaine Maxwell oder bekannten Opfern des Missbrauchsskandals.

Ob das reicht, um sich dauerhaft aus der Affäre zu ziehen, bleibt fraglich. Die Aktenlage entwickelt sich weiter. Und das Schweigen der Herzogin wirkt zunehmend lauter als jedes Dementi.

{title && {title} } red, {title && {title} } 06.01.2026, 21:34
Weitere Storys
Jetzt E-Paper lesen