Experte Pacult: Real als Geister-Vorbild für Rapid?

"Heute"-Experte Peter Pacult analysiert
"Heute"-Experte Peter Pacult analysiertBild: GEPA-pictures.com

Geisterspiele heißt das Wort, vor dem sich auch Erwachsene fürchten. Real Madrid etwa will in seinem kleinen Trainingsstadion spielen, so den 80.000 leeren Plätzen im Bernabeu-Oval ausweichen.

Ein Vorbild für Österreich? Rapid am Sportclub-Platz, die Austria auf der Hohen Warte?

Eher nicht. Jeder Klub hat seine Heimstätte, da sollte er auch jetzt spielen. Wichtiger als der Spielort ist ohnehin die Einstellung der Spieler.

Es gibt keine Entschuldigung, nicht auch ohne vollem Haus die volle Leistung abzurufen. Tausende Kicker im Amateurbereich machen das. Auch der Nachwuchs macht das.

Gute Mannschaften ziehen ihr Spiel durch – daheim, auswärts, mit und ohne Publikum. Schwerer wird es für Teams, die sich auf ihre Fans verlassen. Andere profitieren vielleicht daheim – ein ungeduldiger Anhang fängt schnell an zu pfeifen.

Fix ist: Geisterspiele gab es immer schon. Mit Tirol waren wir seinerzeit bei PAOK Saloniki zu Gast. Ohne der gewohnt intensiven Anfeuerung fanden sich die Griechen nicht zurecht. Wir gewannen mit 2:0!

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