"Nur" noch 4.437 Corona-Neuinfektionen vermeldete das Innenministerium am Donnerstag. Zum Vergleich: Vor sieben Tagen betrug dieser Wert noch 8.882, vor 14 Tagen gar noch 13.592 bestätigte neue Fälle. Die am Mittwoch verkündeten Öffnungsschritte für kommende (bzw. übernächste) Woche wurden auch vor dem Hintergrund argumentiert, dass die Zahlen bis zur tatsächlichen Öffnung weiter sinken werden.
Von diesem Szenario geht auch der Krisenstab des Staatlichen Krisen- und Katastrophenschutzmanagements aus. In einem entsprechendem Lagebild vom Donnerstag gehen die Experten von einem sich fortsetzenden Trend aus. "Die Prognose geht davon aus, dass sich der Abwärtstrend in den Fallzahlen fortsetzt. Mit entsprechendem Zeitverzug kann daher auch ein Rückgang der Fallzahlen auf den Intensivstationen erwartet werden", heißt es darin.
Konkret wird für den letzten Prognosetag am 15.12.2021 eine 7-Tages-Inzidenz im Bereich von 180 bis 300 Fällen je 100.000 Einwohner (2315 – 3812 Neuinfektionen) erwartet. Das entspricht einem prognostizierten Wert an Neuansteckungen im Bereich zwischen 2.315 und 3.812 Neuansteckungen.
Die geringste Inzidenz wird in Wien erwartet. Sie soll am kommenden Mittwoch bei 140 bis 230 liegen. Die höchste Inzidenz wird es im "Ländle" geben. In Vorarlberg rechnen die Experten mit einer vergleichsweise immer noch sehr hohen Inzidenz von 380 bis 620. Kurios: Was die Öffnungsschritte etwa in der Gastronomie betrifft, agieren die Bundesländer konträr. Vorarlberg sperrt schon am Montag (13.12.) auf, die Bundeshauptstadt wartet bekanntlich bis zum 20.12.