Sexualität und Verhütung sollen auch auf Social Media auf Fakten basieren – und nicht auf Meinungen, Gerüchten oder Scham." fetchpriority="high" /> Eine neue Umfrage zeigt: Mehr als 20 Prozent der jungen Menschen haben sich im vergangenen Jahr auf Social Media über Verhütung informiert. Die beliebtesten Plattformen dafür sind TikTok (43,4 Prozent), Instagram (29,6 Prozent) und YouTube (19,3 Prozent).
Das Problem: Viele dieser Informationen sind irreführend, unvollständig oder schlichtweg falsch. Deshalb haben sich nun zwei US-Organisationen zusammengetan, um gegen die Verbreitung von Sex-Fehlinformationen vorzugehen.
Wie avn.com berichtet, starten der Sexual-Wellness-Händler Babeland und die Gesundheitsplattform Bedsider.org eine gemeinsame Aufklärungskampagne. Ziel ist es, virale Mythen rund um Verhütung, Fruchtbarkeit und sexuelle Gesundheit mit medizinisch korrekten Fakten zu ersetzen.
"Mehr Content bedeutet nicht immer bessere Informationen", warnt Sex-Expertin Lisa Finn von Babeland. "Wenn Social Media zur Hauptquelle für Infos wird, kann es wie ein Stillepost-Spiel werden – wo Details verloren gehen, verzerrt werden oder sogar gefährlich falsch werden."
Die Expertin betont, wie wichtig es sei, dass Informationen über Sexualität und Verhütung auf Fakten basieren – und nicht auf Meinungen, Gerüchten oder Scham.
Joely Pritzker von der Organisation Power to Decide erklärt: "Social Media ist zunehmend die erste Anlaufstelle für junge Menschen bei Fragen zur sexuellen Gesundheit. Deshalb ist es so wichtig, Fehlinformationen zu bekämpfen."
Die neue Kampagne soll Menschen dort abholen, wo sie sich informieren – und ihnen verlässliche Ressourcen bieten, um selbstbewusst Entscheidungen über ihre sexuelle Gesundheit zu treffen.