Strache-Yacht in Kroatien explodiert – so lief Rettung

Straches Yacht brannte im Kroatien-Urlaub völlig ab
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Der Ex-FPÖ-Chef musste mit seinen Kindern von einer brennenden Yacht gerettet werden. Mit "Heute" spricht Strache über das Feuer-Drama vor Kroatien.

Der ehemalige FPÖ-Chef war mit seinen Kindern und gemeinsamen Freunden auf einem dreitägigen Bootsausflug vor der kroatischen Küste, als am Sonntagmorgen plötzlich Feuer im Maschinenraum ausbrach. Die Crew konnte die Flammen nicht unter Kontrolle bringen. Nach einem Notruf brachte schließlich ein Touristenboot die Strache-Familie in Sicherheit: "Alle Beteiligten sind froh, dass sie rechtzeitig, gesund und unverletzt diesen Schock überlebt haben."

Rettung dank dreier Steirer und zweier Slowenen

"Der Kapitän und die Männer an Bord haben sofort versucht, mit Feuerlöschern den Rauchherd einzudämmen. Die Kinder wurden in Folge aufgeweckt, die Feuerwehr wurde gerufen. Leider kam diese erst nach einer Stunde und 45 Minuten zum Boot, als dieses nicht mehr zu retten war", schildert der 52-Jährige im Interview mit "Heute" die bangen Momente "15 Minuten vor dem Heimat-Hafen in Biograd (CRO)".

Das Notdürftigste wurde eingepackt, alle Passagiere konnten sich "zum Glück" dank eines mit dem Boot vorbeifahrenden Steirer-Trios aus Kapfenberg in Sicherheit bringen. Zwei Slowenen haben ebenfalls bei der Rettungsaktion geholfen, "bevor das Boot gänzlich in Flammen aufging und in Folge auch Explosionen stattfanden".

Damit widerspricht Strache gleichzeitig auch Medienberichten, denen zufolge sich die sieben Passagiere mit einem beherzten Sprung in die Adria retteten. Auch von Gerüchten, etwa von Alkohol an Bord, Betrunkenen und Unachtsamkeit des Kapitäns, will er nichts wissen. "Niemand hat etwas getrunken [...] Wir mussten auch nicht in das Wasser springen und nicht schwimmen, sondern wurden von einem privaten Boot aufgenommen und gerettet", stellt der Ex-Vizekanzler klar. 

Brandursache unklar

Zur Brandursache konnten bis dato keine Angaben gemacht werden. Wie bereits berichtet, könnte es sich aber um ein technisches Gebrechen einer Gasleitung gehandelt haben. Fest steht, dass das Luxusboot - eine knapp 22 Meter lange Azimut 68 Fly (Wert rund 600.000 €) -, beinahe gänzlich abgebrannt ist. Die kroatische Polizei hat Ermittlungen eingeleitet.

Wie die "Krone" berichtet, sollen verschiedene Gerüchte zur Brandursache die Runde machen. Weiters heißt es in dem Bericht, dass den betroffenen Österreichern die Ausreise vorerst verweigert worden sei, bis der Sachverhalt geklärt wurde.

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