Auf seiner Hausrunde

Extrem-Radfahrer (36) stirbt bei Kollision mit Hirsch

Ein erfahrener Extrem-Radfahrer verunglückte auf seiner Hausrunde am Rossfeld tödlich. Der 36-Jährige dürfte mit Rotwild kollidiert sein.
André Wilding
17.09.2026, 08:24
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Er bestritt Ultra-Rennen über Hunderte Kilometer und war erst vor wenigen Wochen von einem Bewerb in Asien zurückgekehrt. Am Dienstag endete eine Ausfahrt auf seiner vertrauten Strecke für einen 36-jährigen Extrem-Radfahrer tödlich – das berichtet die "Kronen Zeitung".

Der in Deutschland aufgewachsene Mann lebte seit Jahren in Elsbethen. Am Dienstagnachmittag machte er sich mit seinem Rennrad auf den Weg zum 1.537 Meter hohen Rossfeld im benachbarten Bayern, heißt es in dem Bericht.

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Als er später in der Dunkelheit auf der Nordseite in Richtung Mautstelle bergab fuhr, kam es zum folgenschweren Unfall.

Autofahrerin findet Radfahrer

Kurz nach 20 Uhr dürfte in einer langgezogenen Kurve, etwa 250 Meter vor der Unterführung für den Skiweg, ein Wildtier die Straße gekreuzt haben. Der 36-Jährige stürzte.

Wenig später entdeckte eine vorbeifahrende Autofahrerin den Radfahrer auf der Straße und alarmierte die Einsatzkräfte. Notarzt, Hubschrauber und Feuerwehr rückten aus. Für den 36-Jährigen kam jedoch jede Hilfe zu spät.

Haare von Rotwild gefunden

Spuren am Unfallort deuten auf eine Kollision mit Rotwild hin. Laut den Einsatzkräften könnte es sich um einen Hirsch, ein Hirschkalb oder eine Hirschkuh gehandelt haben. Haare des Tieres blieben am Unfallort zurück.

Das Wild dürfte bei der Kollision ebenfalls verletzt worden sein. Ein Jäger suchte noch in der Nacht nach dem Tier, konnte es aber nicht finden. Ein Gutachter soll nun die genauen Umstände des tödlichen Unfalls klären.

Erfolgreich bei Ultra-Rennen

Der 36-Jährige hatte sich laut "Krone" mit Extrem-Radrennen einen Namen gemacht. Erst vor wenigen Wochen hatte er bei einem Rennen in Asien allein Wüsten und hohe Berge durchquert und den zweiten Platz erreicht. Im Frühjahr gewann er einen ähnlichen Bewerb in Südeuropa.

Die Polizei weist gegenüber der Tageszeitung auf die aktuelle Gefahr durch Wildwechsel hin: "Herbst ist Brunftzeit. Die Tiere kreuzen die Straßen und sind auch nachts unterwegs."

wil,Akt. 17.09.2026, 08:26, 17.09.2026, 08:24