Der verfrühte Sommereinbruch hat bittere Folgen: Oberösterreich leidet unter extremer Dürre. Im Innviertel ist heuer nur etwa halb so viel Regen wie üblich gefallen, die Grundwasserstände sind gesunken.
Besonders betroffen sind Grundwasser und kleinere Flüsse im Innviertel. An einigen Messstellen wurden bereits historische Tiefststände verzeichnet. Und auch die Waldbrandgefahr erhöht sich unterdessen.
Viele Menschen, die unter der extremen Hitze leiden, behelfen sich mit kalten Drinks und auch Eiscreme, um die Nerven zu beruhigen. Was nicht immer alle beachten: Der Betrieb von Kühlschrank und Gefriertruhe kann ganz schön teuer werden.
Die Experten des OÖ Energiesparverbandes weisen daher darauf hin: Jedes Grad, das Getränke und Lebensmittel nicht abgekühlt werden müssen, spart Strom. Gut zu wissen: Im Kühlschrank sind sechs Grad, bei Gefrorenem minus 18 Grad ausreichend.
Vorsicht: Stellt man die Temperatur nur um ein Grad niedriger ein, hat das schwerwiegende Folgen. Denn der Stromverbrauch des Geräts steigt dann bereits um einige Prozent.
Kühlen kommt billiger als Gefrieren, betont der Energiesparverband. Und: Kühlschränke ohne Gefrierfach brauchen rund 25 Prozent weniger Strom. Falls ohnehin bereits ein Gefriergerät vorhanden ist, kann beim Kühlschrank auf ein Fach mit Minusgraden verzichtet werden.