Tipps von Experten

Extreme Hitze, teures Kühlen – so sparst du viel Geld

Mit den massiv gestiegenen Temperaturen wächst auch der Bedarf nach kühlen Getränken und Gefrorenem. Doch das kann ordentlich ins Geld gehen.
Oberösterreich Heute
06.06.2026, 14:15
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Der verfrühte Sommereinbruch hat bittere Folgen: Oberösterreich leidet unter extremer Dürre. Im Innviertel ist heuer nur etwa halb so viel Regen wie üblich gefallen, die Grundwasserstände sind gesunken.

Besonders betroffen sind Grundwasser und kleinere Flüsse im Innviertel. An einigen Messstellen wurden bereits historische Tiefststände verzeichnet. Und auch die Waldbrandgefahr erhöht sich unterdessen.

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Viele Menschen, die unter der extremen Hitze leiden, behelfen sich mit kalten Drinks und auch Eiscreme, um die Nerven zu beruhigen. Was nicht immer alle beachten: Der Betrieb von Kühlschrank und Gefriertruhe kann ganz schön teuer werden.

Die Experten des OÖ Energiesparverbandes weisen daher darauf hin: Jedes Grad, das Getränke und Lebensmittel nicht abgekühlt werden müssen, spart Strom. Gut zu wissen: Im Kühlschrank sind sechs Grad, bei Gefrorenem minus 18 Grad ausreichend.

Vorsicht: Stellt man die Temperatur nur um ein Grad niedriger ein, hat das schwerwiegende Folgen. Denn der Stromverbrauch des Geräts steigt dann bereits um einige Prozent.

Wertvolle Tipps:

  • Türdichtungen kontrollieren – viel Eis weist auf Undichtigkeit hin.
  • Bei Einbaugeräten Lüftungsgitter freihalten und regelmäßig reinigen bzw. abstauben; Wärmetauscher auf der Rückseite vorsichtig reinigen.
  • Kühl- und Gefriergeräte, wenn möglich, an einem kühlen Ort aufstellen – vor allem nicht neben Herd oder Heizkörper.
  • Keine warmen Speisen in den Kühlschrank bzw. Gefrierschrank geben.
  • Gefriergut rechtzeitig im Kühlschrank auftauen (nicht in der Mikrowelle und auch nicht am Herd).
  • Regelmäßig abtauen, wenn das Gerät das nicht automatisch macht.

Kühlen kommt billiger als Gefrieren

Kühlen kommt billiger als Gefrieren, betont der Energiesparverband. Und: Kühlschränke ohne Gefrierfach brauchen rund 25 Prozent weniger Strom. Falls ohnehin bereits ein Gefriergerät vorhanden ist, kann beim Kühlschrank auf ein Fach mit Minusgraden verzichtet werden.

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