Nach Tests

F1-Insider packt über Wolff aus: "Sie mögen das nicht"

Die Formel 1 hat die ersten Testtage der neuen Saison hinter sich – mit einem klaren Bild: Mercedes gibt den Ton an. Das passt dem Teamchef gar nicht.
Sport Heute
01.02.2026, 22:06
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Von Montag bis Freitag lief der als "F1 Shakedown" bezeichnete erste Test für die neue Formel-1-Saison in Barcelona. Jeder Rennstall durfte an maximal drei Tagen jeweils einen Boliden einsetzen. Dabei machten die "Silberpfeile" den besten Eindruck. Auch wenn die absolute Bestzeit an Ferrari-Star Lewis Hamilton gegangen war. Allerdings nur, weil Mercedes am Freitag, dem letzten Tag der Testfahrten, nicht mehr mitmischte.

Davor drehten die Stars George Russell und Andrea Kimi Antonelli mit 504 Runden die meisten aller Teams. Die "Silberpfeile" sind konstant und pfeilschnell. Diese Vermutung hatte es bereits vor dem Saisonstart gegeben, gilt der Mercedes-Motor schließlich als stärkster Antrieb im Feld. Und diese Meinung bestätigte sich nun auch im Fahrerlager.

"Sie streiten es ab"

Damit sollen Teamchef Toto Wolff und Co. aber gar nicht zufrieden sein, wie Craig Slater, ein Formel-1-Insider vom britischen "Sky"-Ableger, nach den Testfahrten erklärte. "Sie mögen diesen Status nicht und streiten ab, dass sie im Moment vorne sind. So, wie sie es sehen, geht es sehr eng zwischen den großen Vier aus dem letzten Jahr zu", so der britische Formel-1-Kommentator. Mercedes pocht also auf ein Duell mit Ferrari, Red Bull und Weltmeister-Team McLaren. Wohl auch, um die Erwartungen besonders gering zu halten, den Druck klar nach unten zu schrauben.

Ist Max Verstappen der Größte?

"Wenn man mit den anderen drei Teams spricht, sehen sie Mercedes leicht vorne", so Slater. Er habe mit einem McLaren-Vertreter gesprochen. "Sie glauben nicht, dass dies dauerhaft oder die ganze Saison so sein wird, aber basierend auf diesem Test ist Mercedes ein bisschen vorne", so der Insider.

Wie sich die Kräfteverhältnisse tatsächlich darstellen, könnte sich bereits im Februar zeigen. Da stehen in Bahrain nämlich zwei Tests auf dem Programm. Die letzten Tage in Barcelona waren eigentlich unter Ausschluss der Öffentlichkeit abgelaufen, nur wenige Informationen drangen nach außen.

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