Gruselig! Von einer Szene, wie in einem Horror-Film, berichtet ein "Heute"-Leser: Er erlebte sie am Samstag um 13.10 Uhr in der Wiener U6. Vor ihm ein Mann, bekleidet in einer dunklen Robe, der eine Axt in der Hand hatte. Nicht weit entfernt in der U-Bahn war eine Frau, sie soll ebenfalls mit einer Axt unterwegs gewesen sein. Panik brach aus.
Der "Heute"-Leser machte einen Schnappschuss der U6-Passagiere bei der Fahrt Richtung Siebenhirten. Kurz darauf wagte sich der Zeuge, das Paar anzusprechen und wies die beiden darauf hin, besser auszusteigen. "Die anderen Fahrgäste haben sich von ihnen entfernt und wollten nur noch aussteigen. Das Paar nahm meine Bitte etwas süffisant zur Kenntnis", erklärt der Wiener gegenüber "Heute".
Bei der U6-Station Alterlaa war Endstation für die beiden Axt-Träger. Einen Einsatz der Wiener Linien und der Polizei gab es vor Ort nicht. Für die U6 bzw. generell die Wiener Linien gilt: Das sichtbare Tragen von Waffen aller Art ist ausdrücklich verboten.
Zusätzlich untersagen die Beförderungsbedingungen die Beförderung gefährlicher Gegenstände sowie Handlungen, die andere gefährden, ausdrücklich etwa das Hantieren mit scharfen oder spitzen Gegenständen.