In Heidelberg ist eine dreiste Betrügerin verurteilt worden. Die 41-jährige Frau hatte jahrelang als Lehrerin gearbeitet – ohne jegliche Qualifikation. Mit gefälschten Abschlusszeugnissen erschlich sie sich die Anstellungen.
Das Landgericht verurteilte die Angeklagte wegen Betrugs und Urkundenfälschung. Sie erhielt eine Strafe von zwei Jahren und zehn Monaten sowie eine weitere von einem Jahr und acht Monaten.
Zusätzlich ordnete das Gericht die Einziehung von mehr als 123.000 Euro an Taterträgen an – das ist das Geld, das sie als vermeintliche Lehrerin verdient hatte.
Die Betrügerin arbeitete laut Urteil von 2021 bis 2024 an einer Privatschule im Raum Heidelberg. Danach wechselte sie als angestellte Lehrerin an eine Privatschule im Saarland.
Doch damit nicht genug: Die Frau fälschte auch Dokumente, um einen Bankkredit zu bekommen. Dabei log sie über die Höhe ihres Gehalts. Die Bank hätte den Kredit allerdings auch ohne die Falschangaben gewährt.