Falsche Diagnose: Boarder dachte, er hat Krebs

Der Schweizer Snowboard-Olympiasieger Iouri Podladtchikov hat gesundheitliche Probleme. Die Ärzte diagnostizierten Krebs, dabei war es zu viel Stress.

Anstatt sich zum Saisonstart in die USA aufzumachen, saß Halfpipe-Snowboarder Iouri Podladtchikov vor drei Wochen wegen starker Bauchschmerzen in einem Spital. Der Olympiasieger von 2014 erhielt die Diagnose Magentumor, die sich wieder als falsch herausstellte.

Doch die Diagnose war voreilig gestellt worden. Der bösartige Tumor, der nur durch eine Operation entfernt werden könnte, entpuppte sich als gutartiges Magengeschwür. Ein Resultat von viel zu viel Stress, wie Podladtchikov selber sagt. Und ein deutliches Zeichen dafür, dass er künftig besser auf seinen Körper hören sollte, anstatt alles schönzureden.

"Ich habe eine komische Zeit durchlebt in den letzten Wochen", sagte der 30-Jährige zur Neuen Zürcher Zeitung. Die Erlebnisse hätten ihn zum Nachdenken gebracht. "Und mein Fazit ist: Ich habe es dieses Jahr damit übertrieben, so zu tun, als wäre nichts gewesen."

Am Mittwoch startet der Snowboarder "mit einem Gefühl von Freiheit" beim Weltcup im chinesischen Skiresort Secret Garden. Danach wolle er die besinnliche Weihnachtszeit genießen. Sein Magengeschwür lässt sich vorläufig mit Medikamenten behandeln.

(Heute Sport)

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