Sonne, Meer und traumhafte Wanderwege – doch für Urlauber in Italien kann der Ausflug in die Natur plötzlich richtig teuer werden. In beliebten Wanderregionen gelten teils strenge Regeln beim Schuhwerk. Wer mit ungeeigneten Schuhen unterwegs ist, riskiert hohe Geldstrafen – im Extremfall sogar bis zu 2.500 Euro.
Besonders bekannt ist die Regelung in der beliebten Küstenregion Cinque Terre in Ligurien. Die spektakulären Wanderwege zwischen den berühmten Dörfern locken jedes Jahr tausende Touristen an. Doch viele unterschätzen die anspruchsvollen Strecken: steile Anstiege, enge Pfade und felsiges Gelände sorgen immer wieder für gefährliche Situationen.
Deshalb kontrollieren Behörden dort regelmäßig, ob Wanderer geeignetes Schuhwerk tragen.
Vor allem Flip-Flops, Badeschlappen, glatte Sandalen oder Schuhe ohne Profil stehen im Fokus der Kontrollen. Wer damit auf schwierigen Wegen erwischt wird, muss unter Umständen tief in die Tasche greifen.
Die empfindlichen Strafen sollen vor allem eines verhindern: gefährliche Unfälle und unnötige Rettungseinsätze.
Immer wieder geraten Urlauber wegen falscher Schuhe in Not. Ausrutscher, Stürze oder blockierte Wanderwege beschäftigen regelmäßig Einsatzkräfte. Gerade in der Hauptsaison sorgt das für zusätzliche Belastung in den beliebten Ferienregionen.
Empfohlen werden feste Schuhe mit gutem Halt. Dazu zählen klassische Wanderschuhe, Trailrunning-Schuhe, Sportschuhe mit griffiger Sohle oder stabile Trekkingschuhe. Entscheidend ist vor allem sicherer Halt auf unebenem Untergrund.
Wer in Italien wandern gehen will, sollte sich vorab über regionale Vorschriften informieren. Denn was wie ein gemütlicher Spaziergang wirkt, kann schnell zur Herausforderung werden – und mit den falschen Schuhen richtig ins Geld gehen.