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Falscher Name? 800.000 Euro für Stillschweigen?

Heute Redaktion
13.09.2021, 15:06

Der VfB Stuttgart und sein Stürmerstar Silas Wamagituka könnten in Schwierigkeiten stecken. Der Spieler soll seit den Anfängen seiner europäischen Karriere in Frankreich unter falschem Namen spielen.

Die L'Equipe will herausgefunden haben, dass Wamagituka, der im Sommer vom Paris FC zu Stuttgart wechselte, eigentlich Silas Mvumpa Katopa heißen soll und unter falscher Identität in Frankreich anheuerte.

Das soll auch der Grund sein, dass der 20-Jährige noch nie ins Nationalteam des Kongos einberufen worden sein. Laut Equipe-Recherchen soll man den Namen Wamagituka in der afrikanischen Republik nicht kennen.

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Kongo-Teamchef: "Probleme mit dem Pass"

"Ich würde gerne, aber ich kann nicht. Es gibt ein administratives Problem, ein Pass-Problem", sagt Teamchef Christian Nsengi-Biembe.

Doch warum änderte der Stürmer seinen Namen? Ein Vertragskomplott soll ihn dazu veranlasst haben. Denn bevor er in Frankreich unterschrieben hatte, tauchte Wamagituka für eine Zeit lang ab.

800.00 Euro für Stillschweigen?

Damit soll ein Vertragsbruch mit seinem ehemaligen Kongo-Verein Club MK umschifft worden sein. So sollen auch einige Top-Klubs von der Verpflichtung des pfeilschnellen Strikers Abstand genommen haben, ehe er beim Paris FC landete.

Kronzeuge in der Causa könnte Max Kokey Nza-Ngi - Präsident von Club MK - sein, der der Equipe E-Mails vorlegen E-Mails vorlegen will. In diesen seien ihm für sein Stillschweigen zehn Prozent einer künftigen Transfersumme geboten worden.

Acht Millionen zahlte Stuttgart an Paris, somit wäre der Klub-Boss mit 800.000 Euro ausgestiegen.

Das sagt sein Verein

Wamagitukas aktueller Verein aus Deutschland reagiert mit einer Aussendung: "Dem VfB Stuttgart liegt nicht nur der Reisepass des Spielers vor, sondern auch die Spielerpässe der zuständigen Fußballverbände, die seine Karriere bis in das Jahr 2010 zurück vollständig abbilden. Wir sahen keinen Anlass und sehen weiterhin keinen Anlass an der Echtheit oder der Richtigkeit dieser Dokumente zu zweifeln."

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