Smartphone-Test

Falt-Handy neu gedacht! Samsung Galaxy Z Fold8 im Test

Samsung bringt mit dem Galaxy Z Fold8 ein faltbares Smartphone mit neuem Display-Format und neuem Design. Doch nicht nur die Optik kann überraschen.
Rene Findenig
28.07.2026, 16:06
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Faltbare Smartphones sind erwachsen geworden. Samsung gehört zu den Herstellern, die diese Geräteklasse seit mehreren Jahren vorantreiben und mit Innovationen aufwarten können. Mit dem Galaxy Z Fold8 versucht sich das Technologieunternehmen nun an einem völlig neuen Gehäuse- und Displayformat. Zusammengeklappt begleitet das Galaxy Z Fold8 seine Besitzerinnen und Besitzer wie ein normales Smartphone, allerdings in einem ungewohnt breiten 10:16-Format (zum Vergleich: das Ultra-Modell bietet wie das Vorjahres-Gerät Galaxy Z Fold7 ein schmales und hohes 9:21-Format). Wird das neue Fold8 geöffnet, entsteht eine größere Bildschirmfläche, die mehr Platz für Apps, Webseiten, Fotos oder Videos bietet.

Genau diese Kombination macht das Gerät interessant, aber auch speziell. Das Galaxy Z Fold8 ist kein Smartphone, das automatisch für alle Nutzerinnen und Nutzer besser geeignet ist. Es kommt darauf an, was man mit dem Foldable machen will. Multitasking mit mehreren Apps, gleichzeitig geöffnete und angezeigte Anwendungen, das Bearbeiten von E-Mails, Dokumenten, Tabellen und Notizen sowie Foto- und Videobearbeitung klappen am 8 Zoll großen Innendisplay mit 6:5-Format des Ultra-Modells besser. Wer dagegen gerne Comics und Bücher liest oder Filme und Serien schaut, der fährt mit dem 7,6 Zoll Innendisplay im 4:3-Verhältnis des Fold8 interessanter. Auch wenn das Display kleiner ist, fallen die Bildränder schmäler aus.

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen

Wer telefoniert, Nachrichten schreibt und fotografiert, wird den Unterschied zum klassischen Smartphone weniger stark spüren, auch wenn das neue "Reisepass"-Format des Modells ungewohnt ist. Samsung hat beim Galaxy Z Fold8 aber auch andere Bereiche weiterentwickelt. Dazu gehören ein kompakteres Gehäuse, ein geringeres Gewicht und neue Hardware im Inneren. Das Galaxy Z Fold8 besitzt außen einen breiten und angenehmen bedienbaren Bildschirm mit 5,5 Zoll, der eine Auflösung von 1.248 x 1.972 Pixeln bietet. Samsung verwendet ein Dynamic-AMOLED-2X-Panel mit einer Bildwiederholrate von bis zu 120 Hertz. Nachrichten beantworten, Anrufe annehmen, den Kalender prüfen – klappt alles super mit einer Hand.

Vor allem für Comics und Unterhaltung ist das Galaxy Z Fold8 (links) wunderbar. Zum Vergleich: Rechts das Galaxy Z Fold7.
Rene Findenig

Zwei Displays für zwei Arten der Nutzung

Der noch größere Unterschied entsteht beim Öffnen des Smartphones. Dann steht das 7,6 Zoll breite Hauptdisplay zur Verfügung. Dieses Dynamic-AMOLED-2X-Display bietet eine Auflösung von 1.848 x 2.448 Pixeln und ebenfalls eine Bildwiederholrate von bis zu 120 Hertz. Hier zeigt sich die eigentliche Stärke des Fold8. Inhalte werden nicht nur größer dargestellt, sondern lassen sich anders nutzen. Webseiten bieten mehr Übersicht, Dokumente können angenehmer betrachtet und mehrere Apps können gleichzeitig geöffnet werden. Gerade beim Anzeigen mehrerer Apps nebeneinander hat zwar das Ultra die Nase vorne, bei Einzelinhalten wie Comics und Bücherseiten passt sich das Fold8-Format aber natürlicher den Inhalten an.

Bemerkenswert ist die Entwicklung bei der – von Samsung nun "selbstheilend" genannten – Bildschirmfalz des großen Innendisplays. Samsung hat sie gegenüber früheren Generationen weiter reduziert, vollständig verschwunden ist sie aber nicht. Im ausgeschalteten Zustand und bei schrägem Lichteinfall lässt sich die feine Vertiefung in der Mitte des 7,6-Zoll-Displays noch erkennen. Spüren lässt sie sich allerdings kaum noch und sobald der Bildschirm aktiviert ist, verschwindet sie komplett. Samsung kann die physikalischen Grenzen eines faltbaren Displays damit zwar noch nicht vollständig überwinden, zeigt aber, dass die Technik inzwischen einen Reifegrad erreicht hat, bei dem der Falz den täglichen Gebrauch nicht mehr beeinträchtigt.

Das Galaxy Z Fold8 wiegt nur 201 Gramm. Der Unterschied zu anderen Smartphones fällt auf, sobald man das Modell in die Hand nimmt. Zusammengeklappt ist das Galaxy Z Fold8 9,7 Millimeter dünn. Im geöffneten Zustand beträgt die Dicke an der dünnsten Stelle 4,5 Millimeter – extrem dünn, aber das Ultra bringt es sogar auf nur 4,1 Millimeter. Kompromisse beim Material und Schutz geht Samsung fast keine ein. Samsung setzt beim Scharnier auf eine Konstruktion, die für häufiges Öffnen und Schließen ausgelegt ist. Im Test arbeitet der Mechanismus präzise und vermittelt einen stabilen Eindruck. Dazu kommt ein Aluminium-Rahmen sowie eine Glas-Rückseite – geschützt durch die neuesten Gorilla-Glass-Technologien.

Ein Leistungssportler im kompakten Format

Bei der Leistung macht Samsung keine Abstriche im Vergleich zum Ultra. Im Inneren arbeitet ebenfalls der Snapdragon 8 Elite Gen5 for Galaxy. Samsung setzt damit auf einen aktuellen Spitzenprozessor, der genügend Reserven für anspruchsvolle Anwendungen bietet und selbst intensivste Aufgaben wie die neuesten Spiele und komplexe Videobearbeitung problemlos meistert. Beim Arbeitsspeicher gibt es Unterschiede je nach Modell. Die Varianten mit 256 Gigabyte (GB) und 512 GB internem Speicher verfügen über 12 GB RAM. Die Version mit 1 Terabyte (TB) Speicher bietet 16 GB RAM. Anwendungen starten schnell, mehrere Programme können gleichzeitig geöffnet werden, und im Leistungstest schlägt das Modell das S25 Ultra.

Auf der Rückseite arbeitet eine Dual-Kamera – 50-Megapixel-Weitwinkelkamera und 50-Megapixel-Ultraweitwinkelkamera.
Rene Findenig

Der Snapdragon-Chip sorgt dafür, dass das Fold8 auch bei intensiver Nutzung nicht schnell an seine Grenzen kommt. Der Unterschied zu günstigeren Smartphones zeigt sich dabei weniger beim Öffnen einzelner Apps, sondern bei komplexeren Szenarien mit mehreren Anwendungen. Bei der Kamera geht Samsung beim Galaxy Z Fold8 indes einen etwas anderen Weg. Auf der Rückseite arbeitet eine Dual-Kamera. Sie besteht aus einer 50-Megapixel-Weitwinkelkamera und einer 50-Megapixel-Ultraweitwinkelkamera. Eine zusätzliche Telekamera mit optischem Zoom gibt es nicht. Für Landschaften, Gruppenaufnahmen oder Schnappschüsse reicht das. Wer aber entfernte Motive oder schwierige Lichtverhältnisse knipst, sollte zum Ultra greifen.

Die Hauptkamera liefert bei guten Lichtbedingungen detailreiche Bilder, nachts ist sie brauchbar. Farben werden ausgewogen dargestellt, und die automatische Verarbeitung hilft dabei, Aufnahmen schnell zu verbessern. Die Ultraweitwinkelkamera ergänzt die Hauptkamera dann, wenn mehr Inhalt auf ein Bild passen soll. Bei großen Gebäuden, Landschaften oder Gruppenfotos kann der zusätzliche Bildwinkel hilfreich sein. Wie bei dieser Kameraart üblich, nimmt die Detailqualität an den äußeren Bildrändern etwas ab. Beim Zoom setzt Samsung auf digitale Vergrößerung (maximal 10x). Am Tag klappt es in der höchsten Zoom-Stufe mit guten Bildern, in der Nacht sollte man nicht über 4 x Zoom hinausgehen.

Was das Fold8 richtig gut kann, sind kreative Videos

Die Positionierung der Kamera passt zum Konzept des Fold8. Das Smartphone soll vielseitig sein und durch seine Form neue Möglichkeiten bieten. Die Kamera ist leistungsfähig genug für den Alltag, aber nicht der Bereich, in dem Samsung das Gerät gegenüber allen anderen Modellen abheben kann oder möchte. Für Selfies und Videoanrufe stehen zwei Frontkameras mit jeweils 10 MP zur Verfügung. Eine befindet sich im äußeren Display, eine im inneren Bildschirm. Dadurch kann das Gerät sowohl geschlossen als auch geöffnet für Videotelefonie genutzt werden. Die Lösung mit zwei Frontkameras ist praktisch, weil die Nutzerinnen und Nutzer nicht erst überlegen müssen, welche Kamera für die jeweilige Situation verwendet wird.

Samsung verbindet die Kameraausstattung auch wieder mit gewohnt kreativen Funktionen. So können Selfies per Hauptkamera geschossen werden, indem man im aufgeklappten Zustand das Außendisplay nutzt. Auch können sich abgelichtete Personen gleich selbst am Display sehen und in Pose schmeißen. Richtig gut wird die Nutzung des Fold8 aber bei Videos. Zu der extrem beeindruckenden Stabilisierung, die jeden Ruckler und sogar komplette Drehungen des Geräts ausgleicht, sehen Clips so aus, als wären sie mit einer Kamera gedreht worden, die ruhig auf Schienen unterwegs war. Die ProVisual Engine analysiert zudem jedes Bild und optimiert Szenen in Echtzeit. So lassen sich selbst in dunklen Umgebungen rauschfreie Clips machen.

Viele Inhalte kommen auf dem neuen Bildschirmformat des Fold8 (links) besser zur Geltung.
Rene Findenig

Auch eine brandneue Funktion gibt es. Die "FanCam" macht es per Künstlicher Intelligenz (KI) möglich, dass in bereits gedrehten Gruppenszenen einzelne Personen automatisch erkannt werden. Auf Wunsch fokussiert das Gerät dann auf die ausgewählte Person und hält sie über die gesamte Videodauer im Mittelpunkt des Geschehens. Bildausschnitt und Seitenverhältnis des neuen Videos darf man dabei selbst wählen. Ideal für Flashmobs, Straßentänze oder andere Gruppenveranstaltungen, bei denen dann eine einzelne Person auf der Gruppe der Star des Videos sein soll. Dazu kommen noch vielfältige Bearbeitungsfunktionen für Fotos und Videos – jeweils mit und ohne KI. Für Content Creator lässt das Fold8 keine Wünsche offen.

Große Überraschung beim Akku des neuen Foldables

Das Z Fold8 besitzt einen Akku mit 4.800 Milliamperestunden (mAh), der Überraschungen zu bieten hat. So setzt Samsung zum ersten Mal auf einen Silizium-Kohlenstoff-Akku mit höherer Energiedichte und steigert die kabelgebundene Ladeleistung auf 45 Watt. Zusätzlich ist kabelloses Laden mit 20 Watt möglich. Eine volle Ladung geschieht zwar noch immer etwas gemächlicher als bei vielen anderen Foldables, endlich muss man das Smartphone aber nicht mehr täglich ans Kabel hängen. Die Ausdauer hängt natürlich stark davon ab, wie häufig das große Hauptdisplay verwendet wird – nur bei Marathon-Streams über mehrere Stunden bringt man das Fold8 aber tatsächlich innerhalb eines Tages an seine Laufzeit-Grenzen.

Bei gemischter, durchschnittlicher Nutzung reicht die Kapazität aus, um durch eineinhalb bis zwei Tage zu kommen. In Sachen Software setzt Samsung auf das neueste Android 17 mit der hauseigenen Oberfläche One UI, ebenfalls in der neuesten Version 9. Diese bringt spezielle Funktionen für das große Innendisplay. Eine der wichtigsten Möglichkeiten ist die Darstellung mehrerer Anwendungen gleichzeitig. Auf dem geöffneten Bildschirm können verschiedene Apps nebeneinander genutzt werden. Ein Beispiel aus dem Alltag: Wer eine Reise plant, kann eine Webseite mit Infos öffnen und gleichzeitig Notizen oder eine Kartenanwendung nutzen. Auf einem klassischen Smartphone müsste ständig zwischen Apps gewechselt werden.

Natürlich sind auch unterhaltsamere Anwendungsfälle möglich – etwa, die neueste Serie zu streamen und gleichzeitig mit einer Freundin oder einem Freund per Messenger zu schreiben. Samsung ermöglicht außerdem eine flexible Anordnung der Apps. Fenster können verschoben und Inhalte zwischen Anwendungen übertragen sowie deren Größe angepasst werden. Dadurch fühlt sich das geöffnete Fold8 wie ein kleines Tablet an. Nicht jede Anwendung nutzt die zusätzliche Fläche allerdings automatisch perfekt. Manche Programme wirken auf dem großen Display weiterhin wie eine größere Version der Smartphone-Darstellung. Das liegt meist nicht an Samsung, sondern daran, wie Entwickler ihre Apps nicht an faltbare Geräte anpassen.

Arbeiten und Lesen auf dem großen Bildschirm

Neben der klassischen Bedienung integriert Samsung auch Funktionen auf Basis von KI. Dazu gehören unter anderem Hilfen bei der Bearbeitung von Bildern, beim Umgang mit Texten oder bei der Suche nach Informationen. Der Nutzen dieser Funktionen hängt vom Alltag ab. Einige Werkzeuge können praktisch sein und bestimmte Aufgaben beschleunigen. Andere bleiben möglicherweise Funktionen, die nur gelegentlich verwendet werden. Der wichtigste Software-Vorteil des Fold8 bleibt deshalb die Anpassung an das faltbare Format. Die Möglichkeit, einen großen Bildschirm unterwegs mitzunehmen und ihn flexibel einzusetzen, ist der Kern des Geräts. Betriebssystem- und Sicherheitsupdates garantiert Samsung für ganze sieben Jahre.

Samsung stattet das Galaxy Z Fold8 zudem mit einer IP48-Zertifizierung aus. Das bedeutet Schutz gegen zeitweiliges Untertauchen in Wasser und gegen bestimmte feste Fremdkörper, alles keine Staubdichtheit. Das Galaxy Z Fold8 ist technisch eines der aufwendigsten Smartphones im Samsung-Portfolio. Die Kombination aus faltbarem Display, leistungsstarkem Prozessor und angepasster Software macht das Gerät besonders. Trotzdem ist die Kaufentscheidung komplizierter als bei einem normalen Smartphone. Die Frage lautet nicht nur, ob die Technik beeindruckt. Entscheidend ist einerseits, ob der eigene Alltag von dem Konzept profitiert, andererseits, ob man es sich überhaupt leisten kann und will.

Samsung Galaxy Z Fold8

Display außen: 5,5 Zoll Dynamic AMOLED 2X, 1.248 x 1.972 Pixel, bis zu 120 Hertz

Display innen: 7,6 Zoll Dynamic AMOLED 2X, 1.848 x 2.448 Pixel, bis zu 120 Hertz

Prozessor: Snapdragon 8 Elite Gen5 for Galaxy

Speicher: 12 GB RAM (256 GB und 512 GB Speicher), 16 GB RAM (1 TB)

Betriebssystem: Android 17 mit Samsung One UI 9

Rückkamera: 50 MP Hauptkamera, 50 MP Ultraweitwinkelkamera, Digitalzoom bis 10x

Frontkameras: 10 MP außen, 10 MP innen

Akku: 4.800 mAh, kabelgebundenes Laden bis zu 45 W, kabelloses Laden bis zu 20 W

Mobilfunk: 5G-Unterstützung

Konnektivität: USB-C, WLAN, Bluetooth

Schutz: IP48-Zertifizierung

Abmessungen: Geöffnet: 158,4 x 143,8 x 4,5 mm, geschlossen: 158,4 x 72,8 x 9,7 mm

Gewicht: 201 Gramm

Farben: Cream, Graphite, Lavender und online-exklusiv Pistachio

Besonderheiten: Faltbares Smartphone mit großem Innendisplay und neuem Format, mehrere Apps gleichzeitig nutzbar, optimierte Bedienung für aufgeklappten Bildschirm

Preis: ab 1.999 Euro

Bei den Schwester-Modellen Galaxy Z Flip8 und Galaxy Z Fold8 hat Samsung den Preis im Vergleich zur 7er-Reihe um 100 Euro angehoben, sie starten nun bei 1.499 beziehungsweise 2.399 Euro. Dazwischen quetscht sich das neue Fold8 hinein und kostet in der kleinsten Speicherversion 1.999 Euro. Für mehr Speicher werden 2.199 und 2.399 Euro fällig. Als Farben bietet Samsung Lavender, Graphite (unser Testgerät), Cream und online-exklusiv Pistachio zur Auswahl. Ob es sich lohnt, muss man selbst entscheiden. Wer unterwegs arbeitet, viele Inhalte liest oder mehrere Anwendungen gleichzeitig benötigt, kann echten Mehrwert bekommen. Das Fold8 bietet Möglichkeiten, die mit einem klassischen Smartphone nicht möglich sind.

Falt-Handy neu gedacht! Fazit zum Galaxy Z Fold8

Wer ein möglichst leichtes, unkompliziertes und günstigeres Smartphone sucht, wird bei den neuen Foldables nicht fündig – für ein durchschnittliches Alltagsgerät wäre aber die Technik sowieso viel zu leistungsfähig wie der Preis zu hoch. Genau deshalb ist das Fold8 schwer mit einem gewöhnlichen Smartphone zu vergleichen. Es konkurriert nur teilweise über den sehr starken Prozessor und wenig bis gar nicht über Kamera oder Akkulaufzeit, sondern über die Frage, wie das Smartphone im Alltag verwendet wird. Das Samsung Galaxy Z Fold8 zeigt, wie weit faltbare Smartphones inzwischen entwickelt sind. Die Technik wirkt ausgereifter, die Verarbeitung macht einen stabilen Eindruck und die Software nutzt den besonderen Aufbau.

Die größte Stärke bleibt das neue Bildschirm- und Geräteformat. Die Displays bieten damit Möglichkeiten, die ein normales Smartphone nicht erreichen kann und die vielen Faltgeräte-Nutzern bisher verwehrt blieben. Besonders beim Lesen, Streamen, Arbeiten und parallelen Verwenden mehrerer Apps entsteht ein Vorteil. Auch die Leistung überzeugt. Der Snapdragon 8 Elite Gen5 for Galaxy sorgt gemeinsam mit bis zu 16 GB Arbeitsspeicher dafür, dass das Gerät für anspruchsvolle Aufgaben genügend Reserven besitzt. Die Kamera liefert solide Ergebnisse für den Alltag, ist aber nicht der Hauptgrund, sich für das Fold8 zu entscheiden. Besonders der Verzicht auf eine Telekamera zeigt, dass Samsung andere Schwerpunkte setzt.

Der Akku mit 4.800 mAh bringt das Gerät nun sicher über einen Tag und lädt auch noch schneller als bei bisherigen Samsung-Foldables. Das Gewicht von 201 Gramm und die besondere Bauweise bleiben Punkte, an die man sich gewöhnen muss, die man aber schnell zu lieben lernt. Samsung erfindet mit dem Fold8 faltbare Smartphones neu. Gleichzeitig bleibt die wichtigste Frage vor dem Kauf unverändert: Braucht man tatsächlich ein Smartphone, das sich in ein kleines Tablet verwandeln kann? Wenn die Antwort bisher "Nein" lautete, wird sich das auch mit dem Fold8 nicht ändern. Wer diese Frage mit "Ja" beantwortet, bekommt eines der vielseitigsten faltbaren Smartphones, die Samsung derzeit anbietet.

{title && {title} } rfi, {title && {title} } 28.07.2026, 16:06
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