Bereits am Donnerstag ereignete sich im deutschen Albstadt eine Katastrophe. Gegen 5 Uhr kam es in einem Doppelhaus zu einer Explosion. Die drei Bewohner – Ein Familienvater (33), seine Frau (30) und ihr Sohn (6) – hatten keine Chance. Sie wurden von den 200 Einsatzkräften nur noch tot geborgen.
Bei den polizeilichen Ermittlungen kam der Verdacht auf, dass ein Gasleck schuld an der Explosion gewesen sein muss. Schon Tage zuvor sollen der Familie seltsame Dinge aufgefallen sein.
Gegenüber der "Bild" erwähnte eine Nachbarin, dass sich die Mutter im Dezember über eine ungewöhnlich hohe Gasrechnung gewundert hatte – ganze 300 Euro mehr musste die Familie zahlen. Laut der Schwester der verstorbenen Mutter hätte die Familie auch Gasgeruch im Haus wahrgenommen.
So soll die 30-Jährige etwa bei den Albstadtwerken angerufen und den Gasgeruch gemeldet haben. Seitens des Versorgers wird diese Darstellung jedoch dementiert. Fakt ist jedenfalls, dass die Gasleitungen in dem Haus bereits sehr alt waren.
Die Gasheizung selbst habe die Familie erst vor zwei Jahren eingebaut, die Rohre stammten jedoch aus den 1960er-Jahren. Der Bruder des verstorbenen Familienvaters vermutet, dass ein Rohr im Keller von dem Gasleck betroffen war, denn dort sei die Explosion am schlimmsten gewesen.
Die Solidarität mit den Hinterbliebenen ist jedenfalls groß. Bei einer Spendenaktion im Internet seien bisher 68.000 Euro gesammelt worden. Mit dem Geld sollen unter anderem die Beerdigungskosten bezahlt werden.