Fan-Liebling bietet Rapid Hilfe bei Stürmer-Krise an

Ende der 1990er-Jahre eroberte Samuel Ipoua die Herzen der Rapid-Familie. Jetzt will der Kameruner die Stürmer-Krise der "Grün-Weißen" beenden.

Die Stürmer-Krise in Wien-Hütteldorf wird immer bizarrer!

Gegen Mattersburg ballerte die Rapid-Elf gleich 33 Mal auf das Tor des Gegners – mit zwei mickrigen Toren als Endresultat. Und so sprang auch gegen die Burgenländer nicht mehr als ein 2:2-Remis heraus. "Das Tor ist wie verhext für uns", hadert Trainer Goran Djuricin, der mittlerweile bereits seit vier Spielen sieglos ist.

Kein Wunder, dass Rapid auf Stürmersuche ist – und das nicht erst seit gestern. Ein echter Knipser und gleichzeitig spielstark soll der neue Mann an vorderster Front sein. Einen solchen zu finden, ist eine alles andere als leichte Aufgabe für Sportdirektor Fredy Bickel.

Angelt sich Rapid jetzt ein PSG-Talent?



Doch der Schweizer bekommt jetzt Hilfe von einer echten Rapid-Ikone. Der Kameruner Samuel Ipoua schoss sich 1997 in nur einer Saison in die Herzen der Rapid-Familie. Der Kontakt zu den "Grün-Weißen" riss auch später nie ab. Der heute 44-Jährige leitet mittlerweile die Miami-Akademie des französischen Superklubs Paris St. Germain, ist also im täglichen Kontakt mit vielversprechenden Talenten. Zudem verfügt er über beste Kontakte nach Frankreich und Afrika. Eine Quelle, die er jetzt für Rapid anbohren will.

"Wenn er einen Tipp hat, sind wir offen", erklärt Bickel, der im Gegensatz zu seinen Vorgängern für Ipouas Vorschläge ein offenes Ohr hat, in der "Krone". Am Freitag soll es zu einem ersten Treffen in Wien kommen – und vielleicht kann Ipoua den Hütteldorfern dabei bereits einen echten Weihnachtskracher ans Herz legen.

Prosenik und Jelic auf dem Abstellgleis



Ein anderer Stürmer steht hingegen kurz vor seinem letzten Weihnachtsfest als "Grün-Weißer". Philipp Prosenik will im Winter weg, sein Manager Christian Sand spricht bereits von "konkreten Angeboten aus dem In- und Ausland". Die Gerüchteküche bringt den 24-Jährigen bereits mit den SCR Altach in Verbindung.

Ebenfalls auf dem Abstellgleis: Der verliehene Angreifer Matej Jelic, der auch in Rijeka nicht in die Erfolgsspur findet. Bickel muss jetzt für ihn einen neuen Arbeitgeber finden – der Vertrag des glücklosen Kroaten bei Rapid läuft immerhin noch bis Sommer 2019. (red.)

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