Der dänische Spielwarenhersteller Lego hat trotz zunehmender Spannungen auf der Welt ein Rekordjahr geschafft. Im Jahr 2025 konnte Lego den Gewinn um 21 Prozent auf 16,7 Milliarden Kronen (etwa 2,2 Milliarden Euro) steigern, wie das Unternehmen am Dienstag bekanntgab. Das ist der höchste Gewinn, den Lego je gemacht hat.
Auch der Umsatz kletterte um zwölf Prozent auf umgerechnet fast 11,2 Milliarden Euro. Lego habe ein "fantastisches" Jahr hinter sich, sagte Firmenchef Niels Christiansen zur Nachrichtenagentur AFP.
Gleichzeitig gab er zu, dass die momentane Unsicherheit Auswirkungen auf die Zukunft haben könnte. "Wenn die Ölpreise steigen, dann werden wahrscheinlich auch unsere Rohstoffkosten steigen", erklärte er.
"Wenn die Verbraucher nervös werden, neigen sie dazu, vielleicht etwas zurückhaltender zu sein oder etwas langsamer auszugeben", fügte er hinzu. Schaffe es Lego aber, "einen größeren Marktanteil zu gewinnen", könne man einige dieser negativen Effekte abfedern. Für das Jahr 2026 rechnet Christiansen mit weiterem Wachstum – und zwar "im hohen einstelligen Bereich".
Der Konzern aus Billund, der weltweit mehr als 1.100 Geschäfte betreibt, will davon profitieren, dass er immer wieder Neues auf den Markt bringt. Dazu zählen etwa die neuen, intelligenten "Smart Play"-Bausteine, die leuchten, Töne abspielen oder auf Bewegungen reagieren können.