Am ersten Montag im Mai richtet sich der Blick der internationalen Modewelt traditionell nach New York. So auch am 4. Mai 2026, wenn sich bei der Met Gala im Metropolitan Museum of Art Kunst, Couture und Stars zu einem globalen Spektakel vereinen.
Unter dem Motto "Fashion Is Art" wird beim wichtigsten Modeevent des Jahres die jahrtausendealte Verbindung zwischen Mode und Kunst ins Zentrum gerückt. Damit wird der Bogen zur diesjährigen Ausstellung "Costume Art" gespannt, die zeigen soll, wie eng Mode und bildende Kunst miteinander verwoben sind. "Die Ausstellung konzentriert sich hauptsächlich auf westliche Kunst von der Vorgeschichte bis zur Gegenwart und untersucht künstlerische Darstellungen des bekleideten Körpers", heißt es in der Ankündigung.
Kurator Andrew Bolton hat diesen Dialog mit rund 400 Exponaten – von Gemälden bis zu Haute Couture - um eine Reihe thematischer Körpertypen herum organisiert, die grob in drei Kategorien unterteilt sind. Dazu gehören der klassische und der nackte Körper, der anatomische Körper, aber auch Körper, die oft übersehen werden, wie alternde Körper und schwangere Körper.
Zu sehen ist die Ausstellung ab 10. Mai 2026 in den neuen, 12.000 Quadratmeter großen "Condé M. Nast Galleries", einem permanenten Fashion Space direkt neben der Great Hall.
Die Gästeliste ist wie jedes Jahr exklusiv. Rund 450 handverlesene Gäste aus Mode, Film, Sport und Politik werden erwartet. Angeführt wird der Abend von den Co-Vorsitzenden der Gala, darunter, neben Nicole Kidman, Venus Williams und Anna Wintour, auch Beyoncé. Der Superstar schritt zuletzt 2016 in Givenchy Haute Couture über die Stufen des Metropolitan Museum of Art.
Zehn Jahre später kann damit gerechnet werden, dass sie erneut für einen unvergesslichen Auftritt sorgt - zumal der Dresscode und das Thema der Ausstellung viel Spielraum für Interpretationen lassen.
Neben dem Glamour erfüllt die Gala jedoch vor allem einen Zweck: Sie ist eine der wichtigsten Benefizveranstaltungen der Modewelt und finanziert das Costume Institute. In den vergangenen Jahren wurden dabei regelmäßig zweistellige Millionensummen gesammelt.