Fast 3.500 Corona-Infektionen und 31 Todesfälle

Ein Corona-Patient auf der Intensivstation eines Spitals. Die Kapazitätsgrenzen werden erreicht.
Ein Corona-Patient auf der Intensivstation eines Spitals. Die Kapazitätsgrenzen werden erreicht.Anne-Christine Poujoulat / AFP / picturedesk.com
Die Corona-Fälle steigen in Österreich täglich an. Auch am Samstag wird mit 3.498 Neuinfektionen und 31 Toten ein neuer Negativ-Rekord erreicht.

Seit fünf Tagen bewegen sich die Corona-Fälle in Österreich über der 3.000er-Marke, am Freitag wurde bereits an den 4.000 Infektionen gekratzt. Und auch am Samstag ist keine Trendumkehr bemerkbar. Laut "Heute"-Informationen hat es in den jüngsten 24 Stunden österreichweit insgesamt 3.498 Neuinfektionen und 31 Todesfälle gegeben. Zum Vergleich der heutigen Zahlen: Am Samstag vor einer Woche (20. März) lag die Zahl der Neuinfektionen bei 3.344 Neuinfektionen.

 Steigerung von 41 Patienten innerhalb von 24 Stunden auf den Intensivstationen!

Bisher gab es in Österreich 533.786 positive Testergebnisse. Mit heutigem Stand (27. März 2021, 9:30 Uhr) sind österreichweit 9.231 Personen an den Folgen des Corona-Virus verstorben und 488.964 wieder genesen. Derzeit befinden sich 2.156 Personen aufgrund des Corona-Virus in krankenhäuslicher Behandlung. Davon werden 504 auf Intensivstationen betreut – 463 waren es noch am Freitag, eine Steigerung um 41 Personen in 24 Stunden!

 Die Zahlen der Bundesländer: Wien bei 1.171 neuen Corona-Infektionen

Burgenland: 142
Kärnten: 184
Niederösterreich: 531
Oberösterreich: 539
Salzburg: 196
Steiermark: 297
Tirol: 340
Vorarlberg: 98
Wien: 1.171

Die 7-Tages-Inzidenz ist mittlerweile auf fast 250 gestiegen. Zur Erinnerung: Sie sollte 50 für Lockerungsschritte betragen, das war Anfang des Jahres angepeilt. In der Ost-Region kommt es ab 1. April nun zu einer "Osterruhe": Der Handel schließt, die Ausgangsbeschränkungen treten wieder rund um die Uhr in Kraft und auch die körpernahen Dienstleistungen müssen eingestellt werden. Zudem wird die Tragepflicht einer FFP2-Maske ausgeweitet – zum Teil auch im Freien. Danach soll es zu verstärkten Sicherheitsmaßnahmen, etwa durch Eintrittstests für den Handel, kommen.

Osterruhe für ganz Österreich droht

Wie die heimische Ampelkommission empfahl, sollten aber nicht nur Wien, Niederösterreich und das Burgenland in die Osterruhe gehen, sondern auch jene Bundesländer mit 7-Tagesinzidenzen über 200. Damit wäre derzeit ganz Österreich mit Ausnahme Vorarlberg (doch auch dort steigt die Inzidenz an) im Lockdown – nur mehr vier Bezirke österreichweit bewegen sich bei einer Inzidenz von 100, österreichweit liegt sie bei 249,7.

Der Grund: In den kommenden 14 Tagen wird mit einem Anstieg auf den Intensivstationen von 30 Prozent gerechnet. Schon jetzt hat man etwa in Wien die Kapazitätsgrenzen erreicht – nicht dringende Operationen werden bereits verschoben. Und: Von einer Entspannung ist keine Spur: Zahlreiche Experten rechnen damit, dass bis zu Ostern ein Infektionsaufkommen von rund 5.000 täglichen Ansteckungen und mehr auf Österreich wartet.

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