Die Wettquoten sehen Linda Lampenius und Pete Parkkonen aus Finnland mit großem Abstand auf Platz eins beim diesjährigen ESC – auch das Halbfinale überstanden die beiden ohne Probleme.
Bei der Feuer-Show auf der Bühne lieferten die Finnen, die Fans kamen voll auf ihre Kosten. Doch was viele im TV nicht sehen: Die irre Performance lief nicht ohne Hilfe auf der Bühne ab.
Hinter jedem ESC-Auftritt steckt ein riesiger logistischer und technischer Aufwand. Die Künstler stehen zwar allein im Rampenlicht, hinter der Bühne arbeitet aber ein großes Team mit. Viele Choreografien werden monatelang vorbereitet.
Gerade bei aufwendigen Kostümen oder schnellen Umbauten helfen sogenannte Stagehands und Dressers hinter der Bühne. Die kümmern sich etwa darum, schwere Kleider zu tragen, Schleppen zu richten, Mikrofone anzulegen oder Künstler in wenigen Sekunden umzuziehen. Manche Acts haben nur rund 30 bis 40 Sekunden Zeit zwischen Greenroom und Bühne.
Besonders bei extravaganten Outfits und Bühnenbildern wie riesigen Kleidern, Flügeln, Masken, hohen Absätzen oder einer Feuer-Show – helfen Assistenten oft bis unmittelbar vor dem Bühnenauftritt. Sobald die Kamera läuft, verschwinden sie blitzschnell aus dem Bild. Wie in einem Leserreporter-Video zu sehen ist, hilft ein Crew-Mitglied sogar auf der Bühne, das Kleid von Linda Lampenius zu tragen.
Nach einigen Metern im Sprint und dem Verschwinden des Helfers aus dem Blickfeld spielte die Finnin munter weiter – eine "Heute"-Leserin sendete der Redaktion das Video von Finnlands ESC-Performance zu und wunderte sich darüber, was im TV nicht zu sehen ist.