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"F*ck"-Sager im ORF – Orkan macht Zeugin fassungslos

Da strahlt selbst der ORF Flüche aus – in Oberösterreich filmte eine Frau rund um ihr Haus einen Orkan mit. Die Wetter-Szenen machen alle fassungslos.
Rene Findenig
27.08.2023, 07:55
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Es waren Szenen, bei denen selbst dem ORF das Ausstrahlen des "F*ck"-Wortes verziehen werden – eine Frau filmte in Reichersberg am Inn (Bezirk Ried) einen Sturm rund um ihr Haus am Samstagabend mit. Mit 125 km/h – Orkanstärke – wütete der Sturm in der Gegend. Der Sturm kam aus Bayern, wo laut ORF in Kissing am späten Nachmittag 30 Menschen durch ein umgestürztes Bierzelt verletzt wurden. In Österreich wüteten die Orkanböen in der Nacht vor allem in Oberösterreich und Salzburg weiter, schoben dann Hagel und Starkregen bis Niederösterreich und auch Wien.

Wien die "Oberösterreichischen Nachrichten" berichten, hat das blitzschnell aufziehende Gewitter trotz Warnungen zahlreiche Menschen überrascht. So wurde am Holzöstersee nach einem Schwimmer gesucht, der es nicht mehr ans Ufer geschafft haben soll – die Suche musste aber abgebrochen werden. Ähnliche Szenen gab es demnach auch am Irrsee. Zudem mussten zahlreiche Menschen aus Autos befreit werden – entweder weil die Fahrzeuge in überfluteten Unterführungen stecken blieben oder weil der Sturm Bäume entwurzelte und sie auf die Autos schleuderte.

Ganze Häuser einfach abgedeckt

Von Hagel, Starkregen, Orkanböen und schweren Gewittern betroffen waren vor allem Oberösterreich und Salzburg, die Unwetter breiteten sich aber bis nach Niederösterreich und Wien aus. Alleine in Oberösterreich zählte die Feuerwehr am Samstagabend innerhalb weniger Minuten 750 Einsätze. Die ersten Einsätze wurden im Bezirk Braunau am Inn verzeichnet, in erster Linie mussten die Einsatzkräfte Sturmschäden abarbeiten. Ganze Häuser wurden einfach abgedeckt, die Dächer komplett weggefetzt.

Unwetterbedingt waren am Abend zeitweise an die 35.000 Kundenanlagen der Energie AG ohne Strom, wie es heißt. Aufgrund des starken Regens waren Unterführungen mit Wasser vollgelaufen, wurden Keller überflutet und Straßenzüge überschwemmt. "Durch die heftigen Sturmböen wurden Verkehrswege durch umgestürzte Bäume blockiert, Dächer abgedeckt und Stromleitungen beschädigt. Besonders dramatisch stellte sich die Lage in den Bezirken Braunau am Inn und Schärding dar. Hier mussten mehrere Personenrettungen durchgeführt werden, um eingeschlossene Personen aus Fahrzeugen zu befreien", so das Landesfeuerwehrkommando Oberösterreich.

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