Federer: "Solche Schmerzen hatte ich noch nie"

Bild: Rob Griffith (AP)

Bei den Australian Open hatte Roger Federer nicht nur mit dem starken Italiener Simone Bolelli zu kämpfen, sondern auch mit einer mysteriösen Verletzung am kleinen Finger der Schlaghand. Ein Ameisenbiss hatte den Schweizer gehandicapt.

Bei seinem Zweitrunden-Auftritt in Melbourne machte eine Verletzung am kleinen Finger der Schlaghand dem Schweizer Probleme. Federer konnte das Duell mit Bolelli in vier Sätz en für sich entscheiden, musste dabei aber mit Schmerzen kämpfen. Während des 3:6 6:3 6:2 und 6:2-Sieges blickte der Schweizer immer wieder auf seine Hand, ließ sich im ersten Satz auch am Finger behandeln. 

"Nach dem Break spürte ich plötzlich einen Schmerz in der Fingerspitze, der drei, vier Games lang blieb. Einen solchen Schmerz hatte ich jedenfalls noch nie", erzählte der 33-Jährige, der zuerst an eine Blase oder einen Bienenstich dachte. Im Match konnte der Schweizer den Schmerz überwinden, nach dem Spiel setzte er wieder ein: "Der Finger fühlt sich taub und geschwollen an", so der 33-Jährige unmittelbar nach dem Zweitrunden-Erfoog. 

Mysteriöser Ameisenbiss

Die Ursache der plötzlich aufgetretenen Schmerzen soll eine Amseis sein. Federer sprach selbst davon, dass es sich wie ein Bienenstich anfühle. Aufgrund der Beschreibung Federers wird die Myrmecia-Ameise als Übeltäter gehandelt. Sie kann mehrere Stiche hintereinander absondern und verursacht sofort Schmerzen. Ein normaler Bienenstich, auf den Federers Körper außergewöhnlich stark reagiert hat, ist aber auch denkbar. Die Schmerzen bleiben weiter rätselhaft.

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