Oberösterreich

Fehler bei Endabrechnung kostete Mann 20.000 Euro

Ein Mann erkrankte, sein Dienstverhältnis wurde einvernehmlich aufgelöst. Bei der Endabrechnung geschah ein Fehler. Es ging um eine hohe Geldsumme.
Johannes Rausch
30.07.2023, 15:19
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Über 25 Jahre war ein Mann aus dem Bezirk Perg in einem fleischverarbeitenden Betrieb tätig. Plötzlich wurde er dienstunfähig und war ein Jahr lang im Krankenstand.

Folgenschwerer Fehler 

In diesem Zeitraum wurde das Dienstverhältnis zwischen dem Arbeitgeber und -nehmer aufgelöst. Dabei kam es bei der Endabrechnung zu einem schwerwiegenden Fehler, der sowohl bei der Berechnung der Abfertigung, als auch bei der Urlaubsersatzleistung passierte. 

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Als Berechnungsgrundlage wurde nämlich die Entgeltfortzahlung im Krankenstand herangezogen und nicht die Zeit vor dem Krankenstand, in der der Arbeitnehmer Monat für Monat Überstunden leistete.

Daraufhin wandte sich der Mann an die Abteilung des Rechtsschutzes der Arbeiterkammer Perg (AK). Dort wollte er sich rechtlichen Rat und Unterstützung holen.

Mit Erfolg: Nachdem die AK-Experten beim Arbeitgeber intervenierten, bekam er eine Nachzahlung von rund 20.000 Euro.

"Der Fall aus dem Bezirk Perg zeigt auch, wie wichtig die Beratung direkt in der Region für unsere Mitglieder ist", erklärt AK-OÖ-Präsident Andreas Stangl. Neben einem oft hektischen Alltag seien kurze, unkomplizierte Wege das Um und Auf. 

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Fast drei Jahre arbeitete ein Mann als Schankhilfe in einem Gastbetrieb mit angeschlossenem Kaffeehaus im oberösterreichischen Salzkammergut. Als er schwer erkrankte, meldete er sich sofort bei seinem Arbeitgeber krank.

Noch während seines Krankenstands kündigte die Firma ihn. Dabei hielt sie sich aber nicht an die gesetzliche Kündigungsfrist. Daraufhin wandte er sich an die Arbeiterkammer.