Sport

Feiersinger auf Weg der Besserung

Heute Redaktion
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Wolfgang Feiersinger wurde wegen Herzproblemen auf der Intensivstation des Innsbrucker Krankenhauses behandelt. Er brach bei einem Benefiz-Fußballturnier zusammen. Am Donnerstag ging es ihm wieder besser.

Feiersinger hatte am Dienstag beim alljährlichen Gedenkturnier für Ex-Teamspieler Bruno Pezzey in Reutte teilgenommen. Plötzlich sackte der 48-Jährige während eines Spiels in der Halle zu Boden - Herzflimmern. Die Notärzte retteten ihm vor Ort das Leben. Über Nacht wurde er im Krankenhaus Reutte stabilisiert und am Mittwoch nach Innsbruck überstellt.

Auf dem Weg der Besserung

Dort wurde Feiersinger auf der Intensivstation behandelt. Der ehemalige Teamspieler wurde von der Intensiv- auf die Normalstation verlegt und kann voraussichtlich am Freitag die Innsbrucker Klinik verlassen. Der Zustand des ehemaligen Dortmund-Legionärs, der inzwischen mit seiner Frau eine Almhütte betreibt, sei „zufriedenstellend“.

Gruslige Parallele: Pezzey brach 1994 während eines Eishockeyspiels zusammen und starb noch an Ort und Stelle an Herzversagen. Er wurde nur 39 Jahre alt.

Feiersinger hatte mit Austria Salzburg 1994 das Finale des UEFA Cups erreicht. Später kickte der 46-fache Teamspieler unter anderem für Borussia Dortmund und gewann mit den Deutschen 1997 die Champions League. Zuletzt lebte Feiersinger zurückgezogen auf einer Almhütte in Kitzbühel, die er gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin bewirtschaftet. Seine 20-jährige Tochter Laura ist Spielerin bei Bayern München und im Frauen-Nationalteam.

Österreichs Sport muss herzsicher werden

Das Jahr 2014 wird von der Heartbeat Foundation zum Jahr der Herzsicherheit im Fußball ausgerufen. Ziel ist es auch, so viele lebensrettende Defibrillatoren (AEDs) wie  möglich für alle Sportstätten stiften zu können. Diesbezüglich laufen bereits Gespräche mit dem Österreichischen Fußballbund (ÖFB).

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