Fekter als Büro-Assi: "AutoBild"-Entschuldigung

Bild: Screenshot Facebook

Der deutschen Auto-Fachzeitschrift "Auto Bild" ist ein unglücklicher Fauxpas passiert. In einer Fotoshow wurde Finanzministerin Maria Fekter als Bürogehilfe dargestellt. Keine gelungene Text-Bild-Kombination. Die ÖVP-Politikerin wurde schlichtweg nicht erkannt, wie Chefredakteur Burkhard Knopke im Gespräch mit "Heute.at" bestätigte. Im Internet kursiert der Screenshot des mittlerweile Offline genommenen Artikels wie ein Lauffeuer.

Der deutschen Auto-Fachzeitschrift "Auto Bild" ist ein unglücklicher Fauxpas passiert. In einer Fotoshow wurde Finanzministerin Maria Fekter als Bürogehilfe dargestellt. Keine gelungene Text-Bild-Kombination. Der Redakteur habe die ÖVP-Politikerin  schlichtweg nicht erkannt, wie Chefredakteur Burkhard Knopke im Gespräch mit "Heute.at" bestätigte. Im Internet kursiert der Screenshot des mittlerweile Offline genommenen Artikels wie ein Lauffeuer.

Bei dem Artikel "Berufsgruppen der Automarken" ist das Hoppala passiert. Das Versicherungsportal "Transparo" hatte in einer Studie festgestellt, dass Handwerker die Marke Opel bevorzugen, Ärzte gerne BMW-Modelle fahren und Bürogehilfen vorwiegend mit Renaults unterwegs sind. Doch bei der dazu angehängten Fotoshow ist in Zusammenhang mit Bürogehilfen (siehe Screenshot) Finanzministerin Maria Fekter zu sehen. Der dazugehörige Text: "...Bürogehilfen, die mit 7,4 Prozent den größten Part der Renault-Fahrer ausmachen."

"Haben uns beim Finanzministerium entschuldigt"

Das Fekter-Bild wurde bewusst verwendet, "AutoBild.de" hat die "Grande Dame" der österreichischen Volkspartei bloß nicht als solche erkannt. "Der Fehler ist uns passiert. Wir verstehen, dass dies in Österreich eine gute Story ist. Wir haben uns auch bereits beim österreichischen Finanzministerium für den Fehler entschuldigt und die Geschichte offline genommen", sagte "AutoBild"-Chefredakteur Burkhard Knopke auf "Heute.at"-Nachfrage.

Sobald der Fehler behoben ist, wird die eigentliche Story ausgebessert wieder Online gehen. Man wollte niemanden vor den Kopf stoßen. Der zuständige Redakteur habe unter Zeitdruck nach einem passenden Foto mittels Schlagwortsuche "gefahndet" und bei Eingabe der Keywords "Büro" und "Schreibtisch" unsere Finanzministerin gefunden. Knopke: "Wie gesagt, es war unser Fehler und gar keine böse Absicht."

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