Sarah Ferguson (66) und Prinz Andrew (66) galten lange als das harmonischste Ex-Paar des britischen Königshauses. Bis letztes Jahr lebten sie sogar noch gemeinsam in der Royal Lodge in Windsor und tranken dort täglich zusammen Tee. Doch nach den neuen Epstein-Enthüllungen soll ihr Verhältnis nun so angespannt sein wie nie.
Nachdem neue Dokumente zum verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein veröffentlicht wurden, verlor Andrew seine letzten Titel und wurde auf das Anwesen Sandringham verbannt. Sarah stand plötzlich ohne festen Wohnsitz da und trägt seither offiziell nicht mehr den Titel Duchess of York.
Wie promiflash.de unter Berufung auf die Daily Mail berichtet, soll Sarah derzeit auf einer heimlichen "Sofa-Surfing-Welttour" unterwegs sein und bei prominenten Freunden unterkommen. Ein Insider berichtet, sie wirke nervös, habe drei Handys und wechsle diese regelmäßig, um nicht verfolgt oder geortet zu werden.
Besonders bitter: Ihre Töchter Prinzessin Beatrice (37) und Prinzessin Eugenie (36) haben sich offenbar dagegen entschieden, ihre Mutter dauerhaft bei sich aufzunehmen. Auch Hollywoodlegende Priscilla Presley (80) stellte klar, dass Meldungen, sie habe Sarah ein Gästezimmer in Los Angeles angeboten, nicht stimmen würden.
Royal-Experte Matt Wilkinson erklärte, Sarah wäre sofort wieder öffentlich zu sehen, wenn sie es wirklich wolle. Berichten zufolge macht sie König Charles und Prinz William für ihre Situation verantwortlich.
Zu den Rückschlägen im Privatleben kommt für Sarah auch ein herber Imageverlust hinzu. Die Stadt York erkannte ihr kürzlich den Ehrentitel "Freedom of the City of York" wieder ab – eine Auszeichnung, die sie 1987 nach ihrer Hochzeit mit Andrew erhalten hatte.
Der Liberaldemokrat Darryl Smalley begründete die Entscheidung mit Sarahs Nähe zu Epstein: "Wir erwarten nicht, dass die Träger dieser höchsten Ehre Heilige sind. Wir wollen nur nicht, dass sie beste Freunde von verurteilten Pädophilen sind." Aus veröffentlichten E-Mails geht hervor, dass Sarah an Epstein schrieb: "Heirate mich einfach" und ihn auch nach seiner Haftentlassung besuchte.