6 statt 9 Wochen

Ferien-Knall! Elternvertreter für kürzere Sommerpause

Sechs statt neun Wochen Ferien – das ist die Forderung der Wiener Pflichtschul-Elternvertretung. Das aktuelle System sei demnach veraltet.
Newsdesk Heute
11.06.2026, 08:24
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Der Landesverband der Wiener Pflichtschulelternvereine hat am Mittwoch aufhorchen lassen. Ihnen zufolge wären die Ferien zu lang, was bei Kindern zu Wissensverlusten in Mathematik und Rechtschreibung führe, berichtet "ORF Wien".

Sie wollen die Sommerferien von neun auf sechs Wochen kürzen. Dabei nannte man Deutschland, Dänemark oder auch Großbritannien als Vorbilder. Das österreichische System sei historisch mit einer arbeitsintensiven Landwirtschaft zu begründen, aber "zum Heuen muss heute wohl niemand mehr", betonte der Vorsitzende Georg Brockmeyer.

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Unterricht statt Ferien

Ihm zufolge seien die neunwöchigen Sommerferien nicht mehr zeitgemäß und müssen reformiert werden. "Nur weil etwas immer schon so war, heißt das ja nicht, dass es gut ist und so bleiben muss", so Brockmeyer.

Eine Möglichkeit wäre es, dreiwöchige "alternative Sommerschule" einzuführen. Dort sollen etwa Projekttage, Schwimmunterricht, Radkurse und altersübergreifende Lerngruppen zum Ausgleich von Defiziten oder der Förderung von Stärken stattfinden. Ein Vorbild wäre hier das Modell der "Summer City Camps". Man sei aber auch für weitere Ideen offen.

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