Wird am Red-Bull-Ring die Formel-1-Saison eröffnet? Vieles spricht dafür. Jetzt äußert sich Ferrari-Teamchef Mattia Binotto zur Frage des Auftakts der Motorsport-Königsklasse.
Am 5. Juli steht das Motorsport-Spektakel in der Steiermark auf dem Programm. Wegen der Corona-Krise wurden bis jetzt alle vorher geplanten Rennen abgesagt oder verschoben. Auch der Termin des Grand Prix in Frankreich (28. Juni in Le Castellet) wackelt gehörig. Gut möglich, dass in Spielberg das erste Rennen der Saison steigt.
Das glaubt jedenfalls Ferrari-Teamchef Binotto. Auf "Sky" erklärte er: "Die Saison könnte Anfang Juli starten, das wäre möglich. Aber momentan gibt es dafür noch keine Bestätigung. Ende Mai werden wir ein klareres Bild haben. Jetzt ist es noch zu früh."
Formel-1-Boss Chase Carey arbeitet an einem Plan, der zumindest 15 Rennen möglich machen soll. Dabei wird geprüft, ob verkürzte Rennen oder Geister-Grand-Prix ohne Fans möglich sind. Dabei würden wenigstens die TV-Gelder eingefahren werden.
Binotto zeigt sich für "Notfalls-Varianten" offen: "Wir müssen flexibel sein - was immer nötig ist, um den Fans die Rennen zu bieten, die sie haben wollen."