"Vision war zu groß"

Festival plötzlich abgesagt – Fans zittern um ihr Geld

Die Vorfreude war riesig, jetzt herrscht bittere Enttäuschung: Nur wenige Tage vor dem Start wurde das Alter Ego Festival in Wels abgesagt.
Oberösterreich Heute
04.08.2026, 16:14
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Am Wochenende hätte die Welser Trabrennbahn zum großen Hip-Hop-Hotspot werden sollen. Mehr als 30 Künstler waren angekündigt – darunter Luciano, Destroy Lonely, Reezy, Yung Hurn und Sofaygo. Festivalpässe kosteten ab 149,99 Euro, VIP-Tickets sogar ab 249,99 Euro.

"Vision war zu groß"

Doch wenige Tage vor dem Start zog der Veranstalter jetzt die Reißleine. "Diese Nachricht fällt mir alles andere als leicht", erklärt Organisator Florian Störinger auf Instagram. Offiziell ist von einer "Verschiebung" des Festivals die Rede.

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Nach "intensiver Prüfung und unzähligen Gesprächen mit Investoren, Sponsoren und Partnern" habe man die Entscheidung treffen müssen. Bis zuletzt sei versucht worden, das Projekt doch noch zu retten.

Die Acts seien bereits gebucht und sämtliche Anzahlungen geleistet worden. "Am Ende hat aber der letzte finanzielle Schritt gefehlt, um das Festival hochqualitativ so wie angedacht durchführen zu können – unsere Vision war einfach zu groß", so Störinger.

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Für die Fans stellt sich nun vor allem eine Frage: Was passiert mit ihrem Geld? Die Verkaufsstelle Tickethead hat mittlerweile schon eine eigene FAQ/Rückerstattungsseite eingerichtet. Die Arbeiterkammer OÖ schlägt Alarm: Auf der Website des Veranstalters und jener des Ticketvermittlers seien zunächst keine Angaben zur Rückerstattung zu finden gewesen. Lediglich der Kartenverkauf war nicht mehr verfügbar.

Bleiben Fans auf Kosten sitzen?

Rechtlich sei die Lage laut AK eindeutig: Wer bereits ein Ticket gekauft hat, kann die Kosten zurückverlangen. Betroffene sollten sich rasch an den Veranstalter wenden und die Zahlung innerhalb von 14 Tagen geltend machen. Eine Verschiebung auf das Jahr 2027 müssen sie nicht akzeptieren.

Kommt das Geld nicht zurück, hilft der Konsumentenschutz der Arbeiterkammer OÖ unter [email protected] oder 050/6906-2 weiter. Allerdings gibt es einen bitteren Haken: Sollte die Veranstalterfirma nicht mehr über genügend Geld verfügen, könnten die größtenteils jungen Festivalfans letztlich auf ihren Kosten sitzen bleiben.

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 05.08.2026, 09:33, 04.08.2026, 16:14
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