Während und nach der gestrigen Niederlage von Austria Wien gegen Mattersburg (0:2) forderten die ins Burgenland mitgereisten Fans bereits die Entlassung von Coach Ivica Vastic.Der kann zwar nach acht Spielen im Frühjahr noch eine halbwegs positive Bilanz vorweisen (3 Siege, 2 Unentschieden, 2 Niederlagen), die nächsten beiden Partien gegen Titelverteidiger Sturm Graz und RB Salzburg dürften für ihn aber bereits zu "Schicksalsspielen" werden.
Während und nach der gestrigen forderten die ins Burgenland mitgereisten Fans bereits die Entlassung von Coach Ivica Vastic. Der kann zwar nach sieben Spielen im Frühjahr noch eine halbwegs positive Bilanz vorweisen (3 Siege, 2 Unentschieden, 2 Niederlagen), die nächsten beiden Partien gegen Titelverteidiger Sturm Graz und RB Salzburg dürften für ihn aber bereits zu "Schicksalsspielen" werden.
Denn mit den gebotenen Leistungen und der Konkurrenz im Nacken ist selbst das Minimalziel Europa League für die Favoritner derzeit in gröberer Gefahr. Die mitgereisten Fans quittierten ihren Unmut erneut mit "Vastic raus"-Rufen, bei der Abreise der Mannschaft belagerten sie den Bus. Schon nach wenigen Spielen scheint der Ex-Internationale viel Kredit in der Anhängerschaft verspielt zu haben.
Gefordert wird nicht nur der Einsatz des seit Frühjahrsstart auf die Tribüne verbannten Roland Linz. Dieser ist laut Vastic aber ohnedies verletzt. Thema ist auch die für viele übereilige Trennung von Karl Daxbacher, unter dem die Wiener zwar nicht immer erfolgreich, aber in Austria-Tradition zumindest "schön" spielten. Dass sich der Tabellendritte in Mattersburg in der Abwehr entgegen der Vastic-Doktrin wieder fehleranfällig präsentierte, passte da gut ins Bild.
Parits steht hinter Vastic
"Natürlich sind die Fans unzufrieden und wir auch", gab Sport-Vorstand Thomas Parits danach zu Protokoll. Er sprach von Wiedergutmachung am Samstag im Heimspiel gegen Meister Sturm und gab Vastic volle Rückendeckung.