Das Formel-1-Team von Haas steht vor dem Grand Prix von Russland unter Schock. In der Nacht auf Freitag war in der Box des amerikanischen Rennstalls ein Feuer ausgebrochen. Dabei wurden Reifensätze zerstört.
Das Feuer entzündete sich durch einen Defekt in der Heizdecke oder deren Stromversorgung bei einem Reifensatz, griff sofort auf einen zweiten Reifensatz über. Patrouillierende Nachtwächter bemerkten den Garagenbrand schnell und löschten das Feuer. Verletzt wurde niemand.
Zu hohe Temperaturen?
Möglicherweise hielt sich Haas nicht an das Regelwerk. Pirelli legt die Temperaturen zur Reifenlagerung exakt fest. Diese dürfen über Nacht bei maximal 60 Grad aufbewahrt werden. Der Rennstall wies am Freitag Behauptungen zurück, die Pneus zu hoch erhitzt zu haben.
Beide Reifensätze stammten aus dem Kontingent von Kevin Magnussen. Deshalb ersetzte Pirelli mit der Erlaubnis der FIA die Pneus noch am Freitag. (Heute Sport)