Brandstiftung, Widerstand gegen die Staatsgewalt, schwere Körperverletzung und versuchter Mord! Die Vorwürfe der Staatsanwaltschaft gegen einen Waldviertler (57) wiegen schwer.
Am 29. August soll der Feuerteufel laut Anklage mit Brandbeschleunigern auf dem Balkon seiner Mietwohnung eines mehrstöckigen Hauses Grillkohle, Holz, Papier und Schaumstoffmatten in Brand gesteckt haben.
Drei Atemschutztrupps der Feuerwehr rückten an, begannen zu löschen und wollten auch dem Zündler helfen. Der Angeklagte wehrte sich aber heftig, stieß die Tür zu und lachte: "Jetzt kommt ihr nicht mehr hinaus!"
Einem Feuerwehrmann riss der Angreifer, der offenbar beeinträchtigt war, den Sauerstoffschlauch des Atemschutzgerätes runter, "wodurch dieser Rauchgas einatmete". Kollegen brachen die Tür auf, das Opfer konnte sich gerade noch ins Freie retten.
Der 57-Jährige steht ab 15. Jänner in Krems vor Gericht – die Verhandlung ist für zwei Tage angesetzt. Es gilt die Unschuldsvermutung.