Hilfe im Schnee-Chaos

Feuerwehr knallhart: "Das wird in Rechnung gestellt"

Dichter Schneefall sorgte in der Steiermark für Chaos – mehrere Lkw blieben hängen, Feuerwehren rückten aus. Für einen Lkw-Lenker wird das teuer.
Newsdesk Heute
26.02.2026, 12:30
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Der Winter meldete sich in dieser Woche zurück – und das gleich ordentlich. Am Dienstagmorgen sorgten Schneefälle in höheren Lagen für mehrere Einsätze auf steirischen Passstraßen. Betroffen waren unter anderem das Alpl und der Lahnsattel.

Auf der B23 im Grenzgebiet zwischen Steiermark und Niederösterreich blockierte ein Sattelzug beinahe beide Fahrstreifen. Trotz angelegter Schneeketten war der Lkw ins Rutschen geraten und blieb hängen.

Die Feuerwehr St. Aegyd-Markt rückte aus und zog das Schwerfahrzeug mit der Seilwinde zurück auf die Straße. Anschließend wurde der Laster bis zur Passhöhe Lahnsattel begleitet und dort gesichert abgestellt.

Brisant: Laut Feuerwehr herrschte seit vier Uhr früh Kettenpflicht sowie ein Fahrverbot für Sattelkraftfahrzeuge! "Die Beschilderungen, die sogar zusätzlich mit Blitzleuchten ausgestattet sind, werden aber scheinbar gekonnt ignoriert. Solche Einsätze werden in Rechnung gestellt und die Polizei hinzugezogen", ärgern sich die Florianis.

Schnee-Chaos am Alpl

Auch am Alpl wurde es heikel. Eine Frau kam mit ihrem Pkw auf der B72 im dichten Schneegestöber von der Fahrbahn ab. Während die Feuerwehr Krieglach zur Pkw-Bergung ausrückte, verschlechterten sich die Fahrverhältnisse zusehends.

Schon auf der Anfahrt stießen die Einsatzkräfte auf mehrere hängengebliebene Lkw. Während man der Pkw-Lenkerin half, kümmerten sich die Kameraden parallel um die Lastwagen und schleppten diese aus dem Gefahrenbereich.

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