Drama im Mühlbach

Feuerwehr rettet Fische vor drohendem Erstickungstod

Im fast ausgetrockneten Mühlbach in Traiskirchen kämpften zahlreiche Fische ums blanke Überleben. Die Feuerwehr griff sofort ein.
Victoria Carina  Frühwirth
06.09.2026, 10:06
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Die wochenlange Trockenheit setzt jetzt auch den heimischen Gewässern massiv zu. Am Samstagnachmittag, dem 5. September, wurde die dramatische Lage im Mühlbach in Traiskirchen sichtbar. Der Bach führte im Bereich der Mühlbachgasse praktisch kein Wasser mehr.

Tiere ersticken in Wasserresten

Eine aufmerksame Passantin entdeckte in den letzten verbliebenen Wasserlachen zahlreiche Fische, die verzweifelt ums Überleben kämpften. Sie reagierte sofort und alarmierte über den Notruf die Feuerwehr.

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Die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Traiskirchen-Stadt machten sich daraufhin ein Bild von der Lage. Vor Ort bestätigte sich der Verdacht: Das Bachbett war beinahe vollständig ausgetrocknet, die Tiere waren in wenigen flachen Wasserstellen eingeschlossen. Für einige Fische kam bereits jede Hilfe zu spät.

Wasser wurde zugeführt

Die Feuerwehr leitete daraufhin mehrere tausend Liter Frischwasser in den Mühlbach. Dadurch sollte der Wasserstand kurzfristig erhöht und vor allem wieder mehr Sauerstoff ins Wasser gebracht werden.

Gleichzeitig wurde der zuständige Fischereiverband verständigt. Experten übernahmen anschließend die weiteren Rettungsmaßnahmen und brachten gefährdete Tiere aus dem betroffenen Bereich.

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