Viele zünden zu Silvester ihre Raketen und Böller auf Wiesen und Weiden von unseren Bauern. Damit sind auch sie jedes Jahr wieder Leidtragende der Feierei zum Jahreswechsel. Nicht nur der enorme Lärm – mit bis zu 170 Dezibel – ist es, der die Tiere in Angst und Panik versetzt, sondern auch der Müll, der nach dem Knallerei übrig bleibt. Das sorgt beim oberösterreichischen Bauernbund für ordentlich Ärger.
Vor allem die Reste der Feuerwerkskörper auf den Wiesen werden für die Nutztiere schnell zur ernsten Gefahr. Fressen die Tiere etwa scharfkantige Teile von explodierten Raketen oder anderen Müll, kann das zu schweren Verletzungen oder sogar zum Tod führen.
Ein weiteres Problem: Der Abfall wird oft einfach liegen gelassen. "Jedes Jahr versuchen wir, Aufklärungsarbeit zu leisten. Wiesen und Felder sind nach Silvester mit unzähligen Rückständen übersät, die nicht nur die Umwelt belasten. Es ist besonders ärgerlich, dass viele Menschen ihre Feuerwerkskörper und Sektflaschen zum Feiern mitnehmen, aber ihren Abfall anschließend nicht wegräumen", sagt OÖ-Bauernbund-Direktor Wolfgang Wallner. So werden die Silvesterknaller nicht nur zur Gefahr für die Umwelt, sondern auch für das Wohl der Tiere.