Feuriges Spektakel bei Derby in Griechenland

Das Spiel zwischen Aris Saloniki und PAOK endete am Samstagabend 4:2. Doch der Fußball verkam zur Nebensache.
Die Stimmung zwischen den beiden Mannschaften aus der griechischen Hafenstadt Thessaloniki war schon immer spannungsgeladen – eine historisch gewachsene Rivalität, die ihre Wurzeln in der Zwischenkriegszeit hat.

Soziale Ungleichheit

Viele PAOK-Fans entstammen Flüchtlingen der Arbeiterklasse, die im Jahr 1923 zwangsweise aus der Türkei vertrieben und in der Region Mazedonien angesiedelt wurden. Die Aris-Fans dagegen sind zu einem großen Teil in Thessaloniki ansässige Griechen und gehören der Oberschicht an.

Dass der Gegensatz zwischen den sozialen Gruppen im Fußball zum Ausdruck kommt, ist nichts Neues. Aktuell gipfelte die Rivalität im Thessalonikier Stadtderby darin, dass vor der Partie über dem Kleanthis-Vikelidis-Stadion minutenlang Raketen zischten – und die von den Aris-Anhängern über tausend Grad heißen Fackeln nur knapp über den Köpfen der Zuschauer flammten. Die Videos davon machen im Netz die Runde.

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