Feuz unter Schock: "Erst Todesfall, jetzt das ..."

Beat Feuz konnte sich über seinen dritten Platz in Gröden kaum freuen. Er war in Gedanken bei seinem Kollegen Marc Gisin.

Große Sorge um Marc Gisin. Der Schweizer kam am Samstag in der Abfahrt von Gröden schwer zu Sturz, musste mit dem Helikopter ins Spital nach Bozen abtransportiert werden.

Sein Sturz überschattete das Rennen. Die Schnellsten: Aleksander Aamodt Kilde vor Max Franz und Beat Feuz. Sie alle wollten sich über ihre Stockerlplätze nicht so recht freuen. Zu tief saß ihnen Schock über die hässlichen Bilder des Gisin-Crashs in den Knochen.

Vor allem Kollege Feuz wirkte beim Interview im Zielgelände zerknirscht: "Wir hatten vor ein paar Wochen einen tragischen Todesfall in unserem Team, jetzt das - so etwas will man nicht erleben."

Feuz sprach damit den tragischen Tod des Schweizer Ski-Talents Gian Luca Barandun an. Im Alter von nur 24 Jahren war er Anfang November bei einem Gleitschirmunfall ums Leben gekommen.

Barandun: In der vergangenen Saison feierte er am Lauberhorn in der Kombi noch seine Weltcup-Premiere. In der Abfahrt fuhr er auf Platz 15. In der Kombi von Bormio glänzte er bereits mit dem neunten Rang.



Update: Erste, leichte Entwarnung



Michelle Gisin, Schwester von Marc, berichtete, dass ihr Bruder vor dem Heli-Abtransport ansprechbar und in stabilem Zustand gewesen sei.

Unfallhergang



Gisin ging mit der Nummer 18 ins Rennen. Er verlor wenige Fahrsekunden vor einer Kante die Kontrolle und hatte keine Chance, den Sprung zu drücken. Gisin hob ab und prallte schräg auf der hart präparierten Piste auf.

Alle Zeiten im Überblick:

(Heute Sport)

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