Aus für Gratis-FFP2-Masken in diesen Supermärkten

BILLA, MERKUR und PENNY stellten Kunden gratis FFP2-Masken aus Österreich zur Verfügung
BILLA, MERKUR und PENNY stellten Kunden gratis FFP2-Masken aus Österreich zur VerfügungREWE Group / Harson / OTS
Die Supermarktketten des Rewe-Konzerns werden FFP2-Masken nicht mehr prinzipiell gratis an Kunden abgeben. Es gibt aber auch eine Ausnahme.

Noch am Vormittag überraschte das angekündigte Aus der Merkur-Märkte ganz Österreich. Rewe lässt die beliebte Marke mit Billa verschmelzen, aus Merkur wird ab April "Billa Plus". Noch am Nachmittag legte der Konzern mit einer anderen Ankündigung nach!

Zwischen 25. und 27. Jänner hatten Billa, Merkur und Penny die mittlerweile verpflichtenden FFP2-Masken gratis an ihre Kunden ausgeteilt. Mit dieser Großzügigkeit ist nun ebenfalls Schluss.

"In den nächsten Tagen gelangen die FFP2 Masken wieder zum Preis von 59 Cent pro Stück bzw. 5,90 Euro pro zehn Stück in den Verkauf", so Rewe am Donnerstagnachmittag in einer Aussendung.

Argumentiert wird dieser Schritt damit, dass die meisten Kunden bereits mit FFP2-Masken versorgt seien. Vorstand Marcel Haraszti verspricht aber: "Sollten Kunden ihre FFP2 Maske vergessen haben, können sie – wie dies bereits beim Mund-Nasen-Schutz üblich war – auf Nachfrage an der Kassa weiterhin eine gratis FFP2 Maske erhalten. So lange der Vorrat reicht."

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Seit vergangener Woche seien bereits rund 4 Millionen FFP2-Masken abgegeben oder verkauft worden. Der Großteil der Kunden würde sich auch an die neue Vorschrift halten. Mehr als 90 Prozent der Kundinnen und Kunden betreten bereits mit FFP2-Maske die Filialen", so Rewe weiter. Im Sinne des Umweltschutzes würden Kunden aber darauf hingewiesen, die Masken für Einkäufe mehrmals zu verwenden.

59 Cent

Zusätzlich werden die FFP2-Masken zum Preis von 59 Cent pro FFP2-Maske angeboten und in haushaltsüblichen Mengen (5 Stück pro Einkauf oder eine 10er Packung pro Einkauf) verkauft. Der Lebensmitteleinzelhandel bietet FFP2-Masken zu einem möglichst günstigen Preis – maximal aber zum Selbstkostenpreis – an, um die Leistbarkeit für die Bevölkerung zu gewährleisten.

FFP2 Masken sind grundsätzlich teurer als der herkömmliche Mund-Nasen Schutz. "Im Preis von 59 Cent ist angesichts der Produktions- und Transportkosten daher unser finanzieller Beitrag enthalten, damit sich auch einkommensschwache Haushalte FFP2-Masken leisten können. Das ist unsere Investition zur Unterstützung der Pandemiebekämpfung", so Haraszti abschließend.

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