FFP2-Masken sollen für Wenig-Verdiener gratis sein

FFP2-Maske
FFP2-MaskeFrank Hoermann / dpa Picture Alliance / picturedesk.com
Seit heute ist fix, dass in Öffis und im Handel das Tragen von FFP2-Masken zur Pflicht wird. Das sagte Gesundheitsminister Anschober.

Der Lockdown wird verlängert, die Regeln verschärft. Das gab die Regierung in einer Pressekonferenz am Sonntagvormittag bekannt. Im Handel (Supermarkt, Postamt, Apotheken, Drogeriemärkte) und in öffentlichen Verkehrsmitteln sind die besser schützenden FFP2-Masken künftig verpflichtend zu tragen.

Anschober versprach, mehr Details zur Maskenpflicht am Montag vorzulegen.
Anschober versprach, mehr Details zur Maskenpflicht am Montag vorzulegen.
Helmut Graf

Masken zum Selbstkostenpreis oder gratis

Die bisher recht kostspieligen Masken werden im Lebensmittel-Einzelhandel zum Selbstkostenpreis angeboten – wie hoch der sein werde, könne man noch nicht sagen, so Anschober. "Wie die Preisgestaltung ab 25. Jänner aussehen wird, wird in den kommenden Tagen fixiert", sagte eine Sprecherin von Spar der "APA". Die Masken würden aber "so günstig wie möglich" angeboten werden. Einkommensschwachen sollen die FFP2-Masken gratis zur Verfügung gestellt werden. Details zum Timing wolle man am Montag vorlegen. Die Verteilung der Masken soll in den kommenden Tagen im Gesundheitsministerium geklärt werden.

Mit einer kundefreundliche Aktion wirbt in diesem Zusammenhang Baumeister Richard Lugner. In seinem Einkaufszentrum will der 88-Jährige die FFP2-Masken um einen Euro pro Stück verkaufen. Am Samstag setzte sich zudem ÖGB-Präsident Wolfgang Katzian dafür ein, dass die Kosten für die vergleichsweise kostspieligeren Masken nicht vom Endverbraucher allein zu tragen seien. 

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