Seit der ersten Olympia-Teilnahme 1952 hat der Inselsstaat Fidschi vergeblich versucht, eine Medaille bei den Spielen zu erringen. Nun wurde der Traum in Rio war und die Medaille glänzte für das Rugby-Team gleich in Gold. Beim Nationalsport des Landes, dem schnellen 7er-Rugby, lieferte Fidschi im Finale eine unglaubliche Machtdemonstration ab und ließ Großbritannien mit einem 43:7 keine Chance.
Seit der ersten Olympia-Teilnahme 1952 hat der Inselsstaat Fidschi vergeblich versucht, eine Medaille bei den Spielen zu erringen. Nun wurde der war und die Medaille glänzte für das Rugby-Team gleich in Gold. Beim Nationalsport des Landes, dem schnellen 7er-Rugby, lieferte Fidschi im Finale eine unglaubliche Machtdemonstration ab und ließ Großbritannien mit einem 43:7 keine Chance.
Nicht nur am Feld, auch bei der Medaillenverleihung setzte es für die enttäuschten, aber fairen Briten eine kleine Demütigung. Gold wurde ausgerechnet von der britischen Prinzessin Anne an die Insulaner verteilt. Und: Teamchef von Fischi ist ein Brite, Ben Ryan.
Vor der Medaillenverleihung hatte sich die Mannschaft von Fidschi zu einem gemeinsamen Gebet auf dem Spielfeld versammelt. "Es ist eine unglaubliche Leistung, die erste Medaille überhaupt für unser Land zu holen", jubelte Teamkapitän Osea Kolinisau. Rugby war erst nach 92 Jahren in Rio wieder olympisch.