Sport

FIFA leitet Disziplinarverfahren gegen Simunic ein

Heute Redaktion
14.09.2021, 15:35

Nachdem Josip Simunic faschistische Parolen durch das Stadionmikrofon nach dem 2:0-Erfolg über Island im WM-Play-Off gebrüllt hat, ist der Kroate nun von der kroatischen Justiz zur Zahlung von 3.200 Euro verurteilt worden. Nun ermittelt auch die FIFA gegen den kroatischen Teamverteidiger.

gebrüllt hat, ist der Kroate nun von der kroatischen Justiz zur Zahlung von 3.200 Euro verurteilt worden. Nun ermittelt auch die FIFA gegen den kroatischen Teamverteidiger. 

Der kroatische Fußball-Verteidiger Josip Simunic hat nach einer verbalen Entgleisung nach dem 2:0-Heimsieg am Dienstag über Island zur erfolgreichen WM-Qualifikation die Rechnung präsentiert bekommen. Die kroatische Justiz verdonnerte Simunic zur aktuellen Höchststrafe von 3.200 Euro, weil er eine faschistische Parole via Stadionmikrofon verwendet hatte.

Er skandierte vier Mal "für das Vaterland" und die Anhänger antworteten mit "Bereit" - eine Parole aus dem zweiten Weltkrieg. Zu seiner Verteidigung brachte Simunic vor, dass er durch nichts anderes dazu motiviert gewesen wäre, als durch "seine Liebe zu seinen Landsleuten und sein Heimatland" und wies alle Vorwürfe eines politischen Hintergrunds zurück. Seine Geste war auch vom kroatischen Präsidenten Ivo Josipovic und von der Regierung verurteilt worden. Der Fußball-Weltverband (FIFA) hat nun ein Disziplinarverfahren gegen Josip Simunic eingeleitet. Der Abwehrspieler 

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