Caps im Finale gegen KAC: "Sind bereit für Sonntag"

Alex Wall gegen William Oneill
Alex Wall gegen William OneillBild: picturedesk.com
Die Vienna Capitals zogen mit einem 3:1-Heimsieg gegen die Red Bulls Salzburg ins Finale der Eishockey-Liga ein. Dort wartet nun der KAC.
Geschafft! Die spusu Vienna Capitals stehen im Finale der Eishockey-Liga. Die Wiener gewannen das entscheidende siebte Spiel der Best-of-Seven-Halbfinalserie gegen Titelverteidiger RB Salzburg vor eigenem Publikum mit 3:1, obwohl sie bereits nach 60 Sekunden in Rückstand lagen.

Im der Finalserie geht es nun gegen den KAC um den ersten Titel seit 2017. Das erste Duell steigt bereits am Sonntag (14 Uhr) – wieder in Kagran.

Eiskalte Dusche



CommentCreated with Sketch.0 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. In der ausverkauften Erste Bank Arena in Wien-Kagran gab es bereits nach 61 Sekunden die kalte Dusche für die Caps. Gazley stürmte mit einem Solo über das Eis, bezwang den Wiener Schlussmann Lamoureux – 0:1. Nach einem Nödl-Patzer ließ Herburger die Vorentscheidung liegen (14.). Die Wiener agierten zu kompliziert, kamen kaum zu Abschlüssen.

Das änderte sich im zweiten Abschnitt. Schneider (25., 38.), Hackl (26.) und Fischer (27.) ließen hochkarätige Ausgleichschancen liegen, scheiterten am starken Bullen-Rückhalt Michalek.

Im Schlussabschnitt gedreht



Im Schlussdrittel war der Bann dann gebrochen. Bei einem abgeblockten Dorion-Hammer stand Tessier goldrichtig, staubte keine Minute nach Wiederbeginn zum 1:1 ab. (41.).

Vom Ausgleich beflügelt drücken die Caps auf die Entscheidung. Wukovits verzog noch in der 46. Minute, doch Nissner schoss die Wiener im Powerplay in der 48. Minute mit 2:1 in Front.

Danach wachten die Salzburger wieder auf, doch Lamoureux entschärfte einen Hochkofler-Schuss (49.) und ein Gestocher vor seinem Gehäuse (50.). In der Schlussminute warfen die Bullen dann alles nach vor. So machte DeSousa mit einem Empty Net Goal alles klar – 3:1 (60.).

"Wir sind bereit für Sonntag"



"Salzburg und Wien ist immer der Schlager schlechthin. Da hat sich keiner etwas geschenkt", so Benjamin Nissner, der das 2:1 erzielt hatte. Und gleich eine Kampfansage Richtung Klagenfurt folgen ließ: "Wir sind bereit für Sonntag. Die Fans sind unser sechster Feldspieler auf dem Eis."

"Wir haben so oft gedacht, dass wir den Sieg in der Tasche haben, aber sie haben immer wieder umgedreht. Gratulation nach Salzburg. Aber unsere Fans waren fantastisch, haben uns zum Sieg gepusht", so Toptorschütze Chris DeSousa.

"Das frühe Tor im dritten Drittel hat uns das Momentum gegeben. Es war so eine enge Serie. Morgen gibt es Regeneration und dann freuen wir uns aufs Finale", so Coach Dave Cameron. (wem)

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