Mit dem 1:1 zwischen Sturm Graz und Austria Wien wussten beide Teams nicht wirklich viel anzufangen. "Es haben die Lösungen gefehlt", meinte Sturm-Coach Foda, für Austria-Trainer Fink fühlte sich der Punkt "sehr ärgerlich" an.
Mit dem -Trainer Fink fühlte sich der Punkt "sehr ärgerlich" an.
"Das Hauptproblem war, dass wir das 2:0 nicht gemacht haben. Ich war mit Robert Almer sehr zufrieden. Wir müssen den Sack früher zumachen, das Gegentor war nicht das Problem. Der Ball hatte viel Effet, es war schwer den Ball festzuhalten. Ich habe insgesamt ein sehr, sehr gutes Spiel gesehen, wir haben nur aus Standardsituationen etwas zugelassen, uns nicht hinten rein gestellt und wollten immer nach vorne spielen", erklärte Fink nach dem Spiel gegenüber Sky Sport Austria.
Bei Fink herrschten gemischte Gefühle: "Das Minimalziel einen Punkt haben wir heute mitgenommen, der sich auch sehr ärgerlich anfühlt, weil wir nach oben rankommen hätten können. Heute war es aber ein Schritt Richtung Platz drei. Den haben wir abgesichert und jetzt schauen wir, was in den letzten neun Spielen noch geht. Heute gibt es wenig Negatives zu sagen. Es war die beste Defensivleistung, ein sehr konzentrierter Auftritt meiner Mannschaft."
Almer: "Nehme ich auf meine Kappe!"
Im Mittelpunkt stand torhüter Robert Almer, der bei seinem Comeback beim 1:1-Ausgleich entscheidend patzte: "Den Ball muss ich fangen oder weiter weg seitlich abwehren. Das Tor nehme ich auf meine Kappe. Wir aber haben gut gespielt und hätten den Sack zumachen können. Wir hätten gerne einen Schritt nach vorne gemacht, den müssen wir dann in den kommenden Wochen machen. Wir schauen mit einem Auge immer nach vorne. Neun Runden sind noch zu spielen und von daher ist noch alles möglich."
"Ich denke, es war insgesamt kein so gutes Spiel. Die Mannschaft ist nach 1:0-Rückstand zurückgekommen und wurde belohnt. Aufgrund des Spielverlaufes muss man mit einem Punkt zufrieden sein. Heute haben wir nicht so viele Torchancen wie zuletzt herausgespielt, die Austria hat kompakt verteidigt, bis in die letzte Zone sind wir gut gekommen, dann haben uns aber die Lösungen gefehlt. Wir müssen in der Tabelle noch Plätze gut machen, abgerechnet wird nach 36 Spieltagen", meinte Sturm-Trainer Foda nach dem Match.