Der Wahlkrimi in Belgrad ist geschlagen!
Der Liechtensteiner Alexander Ospelt ist der neue FIS-Präsident. Damit löst er den umstrittenen Amtsinhaber Johan Eliasch ab. Die Wahl hätte nicht knapper ausfallen können: Ospelt erhielt 65 Stimmen, Eliasch kam auf 64. Damit gab letztlich nur eine einzige Stimme den Ausschlag.
Eliasch war seit 2021 im Amt als Präsident der FIS. Zuletzt wurde er aber von den größeren Ski-Verbänden, darunter auch dem ÖSV, heftig kritisiert. Denn Eliasch hat in seiner ersten Amtszeit seit 2021 offenbar derart viel Geld verbrannt und derart wenige Versprechen erfüllt, dass er in bemerkenswerter Geschlossenheit für untragbar erklärt wurde. Während seiner Amtszeit schrumpfte das Vermögen der FIS von 130 auf 43 Millionen Franken.
Der ÖSV und der Schweizer Skiverband drohten sogar damit, sich mit traditionsreichen Weltcup-Orten wie Kitzbühel, Wengen, Adelboden oder Schladming zurückzuziehen, sollte Johan Eliasch wiedergewählt werden. Dieses Szenario bleibt den beiden Verbänden dank der Wahl von Alexander Ospelt nun jedoch erspart.