Fischer und Melzer holen 2:0-Führung im Davis Cup

Martin Fischer und Jürgen Melzer haben am Freitag in den beiden Einzel des Davis-Cup-Länderkampfs der Europa-Afrika-Zone I gegen Lettland in Valmiera die 2:0-Führung für Österreich hergestellt. Der 33-jährige Melzer bezwang den 13 Jahre jüngeren Janis Podzus nach knapp zwei Stunden sicher mit 6:3,6:1,6:4 und gab damit ebenso wie zuvor Martin Fischer gegen Andis Juska (6:3,6:3,6:2) keinen Satz ab.

Martin Fischer und Jürgen Melzer haben am Freitag in den beiden Einzel des Davis-Cup-Länderkampfs der Europa-Afrika-Zone I gegen Lettland in Valmiera die 2:0-Führung für Österreich hergestellt. Der 33-jährige Melzer bezwang den 13 Jahre jüngeren Janis Podzus nach knapp zwei Stunden sicher mit 6:3,6:1,6:4 und gab damit ebenso wie zuvor Martin Fischer gegen Andis Juska (6:3,6:3,6:2) keinen Satz ab.

Im ersten Einzel des Tages hatte der 28-jährige Vorarlberger die 1:0-Führung besorgt. Die Nummer 210 der Welt setzte sich im lettischen Valmiera gegen die Nummer eins der Gastgeber, die in der Weltrangliste exakt 500 Plätze hinter Fischer steht, durch. Nach dem perfekten Auftakt legte Melzer ebenso souverän nach.

Das ÖTV-Team kann damit schon am Samstag (14.00 Uhr MESZ) im Doppel, für das ÖTV-Kapitän Clemens Trimmel das Duo Philipp Oswald/Alexander Peya nominiert hat, die uneinholbare 3:0-Führung und damit den Klassenerhalt fixieren. Der lettische Topstar Ernests Gulbis, die aktuelle Nummer 13 der Welt, saß wie angekündigt nur auf der Bank und ist vorerst nur für das Doppel am Samstag (mit Mikelis Libietis) nominiert.

"Habe gezeigt, dass ich der Bessere bin"

"Man hat gesehen, dass ich in jedem Satz der bessere Sieler war und verdient in drei Sätzen gewonnen habe. Es ist mir sehr gut gelungen, mich gleich gut auf ihn einzustellen. Ich war gleich in der Partie drin und habe gewusst, was ich tun muss", bilanzierte Jürgen Melzer positiv. Im dritten Satz spielte der Lette befreit auf: "Er hat besser serviert, sich mit dem Aufschlag im Match gehalten. Aber es war nur eine Frage der Zeit, bis ich das Break mache."

"Für mich war es eine ganz neue Situation, heute nach der Hymne den Davis Cup in einer Drucksituation zu eröffnen, vor allem nach den ganzen Spekulationen, ob Gulbis spielt", war Martin Fischer nach seinem souveränen Erfolg erleichtert und sieht auch für die weiteren Spiele Österreich im Vorteil: "Die letten schlagen beide sehr gut auf, aber die mühsamen Ballwechsel, in denen es viel hin und hergeht, mögen sie nicht so."
Lettland - Österreich Zwischenstand: 0:1

Andis Juska - Martin Fischer 3:6, 3:6, 2:6

Janis Podzus - Jürgen Melzer 3:6, 1:6, 4:6

Ernests Gulbis/Mikelis Libietis - Alexander Peya/Philipp Oswald Samstag

Andis Juska - Jürgen Melzer Sonntag

Janis Podzus - Martin Fischer Sonntag

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