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Flaggen-Panne! Topmodel winkte Vettel zu früh ab

Sebastian Vettel eroberte mit dem Sieg beim Grand Prix von Kanada die WM-Führung in der Formel 1. Für den Fehler des Tages sorgt ein Model.

Heute Redaktion
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Klingt wie ein Scherz, ist es aber nicht. Das Supermodel Winnie Harlow hat den Grand Prix von Kanada zu früh abgewunken.

68 statt 70 Runden

Sebastian Vettel eroberte mit dem Sieg in Montreal die WM-Führung. 70 Runden hätte das Rennen dauern müssen, doch beendet ist es bereits nach 68 Runden.

Der Grund: Ein Supermodel hatte ihre Hände im Spiel. Harlow ist eine gute Freundin von Lewis Hamilton. Sie ist auch berühmt wegen ihrer pigmentfreien Stellen auf der Haut, die sie durch die Krankheit Vitiligo hat. In Montreal hatte sie die Ehre, das Rennen zu beenden. Doch dann wird ihr die Fahne zu früh in die Hand gedrückt. Das Model geht davon aus, dass sie jetzt winken soll – und tut das zu früh. "Das war nicht ich", entschuldigt sie sich auf Instagram. "Ich bin so froh, dass keiner verletzt wurde."

Top-Runde von Ricciardo gilt nicht

Die Formel-1-Piloten finden das gar nicht lustig. Vor allem Red-Bull-Pilot Daniel Ricciardo. Er fährt auf den letzten Kilometern die schnellste Rennrunde. Da aber in der Formel 1 die Regel gilt, dass mit dem Schwenken der Zielflagge das Rennen zu Ende ist, wurde diese Runde nicht mehr gewertet. So erhielt Teamkollege Max Verstappen die Auszeichnung.

Auch Sieger Vettel ist überrascht: "Das war verwirrend. Ich habe die Rundenzahl auch auf meinem Lenkrad und wusste, dass noch eine zu fahren ist. Aber dann haben sogar einige Streckenposten schon an der Strecke gefeiert." (Heute Sport)