Floyd Mayweahter hat den Boxkampf des Jahrhunderts gegen Manny Pacquiao für sich entschieden. Der Amerikaner siegte in Las Vegas nach Punkten. Über die volle Distanz von zwölf Runden zeigte sich Mayweather extrem stark in der Defensive, Pacquiao kam mit seiner schnellen Offensive nie wirklich durch.
Floyd Mayweahter hat den des Jahrhunderts gegen Manny Pacquiao für sich entschieden. Der Amerikaner siegte in Las Vegas nach Punkten. Über die volle Distanz von zwölf Runden zeigte sich Mayweather extrem stark in der Defensive, Pacquiao kam mit seiner schnellen Offensive nie wirklich durch.
Vor dem großen Kampf war klar: Hier geht es um alles. Mayweather gegen Pacquiao hätte eigentlich schon vor fünf Jahren stattfinden sollen, daher wurde der Fight der beiden Welterweight-Giganten auch so sehnsüchtig erwartet.
Floyd "Money" Mayweather hat in seinen 47 Kämpfen noch keinen einzigen verloren und hat eine K.O-Rate von 55,3% auf seiner Seite. Manny "Pac-Man" Pacquiao hat sogar 59,4% seiner Kontrahenten auf die Bretter geschickt. In seinen 64 Kämpfen hat er allerdings fünf Niederlagen und zwei Remis verkraften müssen. Es war alles angerichtet für den Kampf des Jahrhunderts.
Verzögerung wegen TV-Panne
Im MGM Grand in Las Vegas standen sich die beiden besten Welterweights nun eindlich gegenüber. PPV TV-Rechte zwangen Box-Fans rund um den Globus tief in die Tasche zu greifen um das Spektakel zu sehen. Einzig auf den Philippinen kaufte das Staatsfernsehen die Rechte, um der Bevölkerung den Kampf ihres Nationalhelden im Free-TV präsentieren zu können. Der Schwarzmarkt-Preis für Tickets in Las Vegas schoss in fünfstellige Dollar-Höhen für die schlechtesten Sitze.
Um kurz nach 5:45 mitteleuropäischer Zeit machten sich die Kontrahenten unter großem Jubel und vor den Augen zahlreicher Promis, wie Michael Jordan, Ben Affleck, Christian Bale, Justin Bieber, Paris Hilton und Clint Eastwood auf den Weg in den Ring. Der Kampf verzögerte sich, weil es in den USA Probleme mit dem Pay-Per-View-TV gab.
Pac-Mans Offensive kommt nicht durch
Nach dem berühmten "Let's get ready to Rumble!" von Ringsprecher-Legende Michael Buffer konnte es endlich losgehen. In den ersten beiden Runden legten beide gleich offensiv los, Mayweather hatte leichte Vorteile, aber auch der Pac-Man landete einige Treffer.
Pacquiao übernahm immer mehr das Kommando, "Money" musste sich immer wieder in den Clinch retten. In der vierten Runde wackelte Mayweather gehörig, als Pacquiao eine schnelle Schlagkombination austeilte, im Konter fingt sich "Money" auch eine heftige Gerade ein.
Mayweather siegt nach Punkten
Danach kam Mayweather wieder besser in den Kampf, aber auch Pacquiao blieb unheimlich aggressiv. Der Amerikaner schüttelte nach den Schlagkombinationen vom Pac-Man immer wieder provokant den Kopf. Das Publikum stand klar auf der Seite von Pacquiao, aber der defensivstarke Mayweather blieb der etwas effektivere Mann. Er blockte viele Punches vom Pac-Man, was dem Philippino auch viel Kraft kostete. Weil er immer sehr effektive Konter setzte, sammelte Mayweather Runde um Runde.
Der Kampf ging über die volle Distanz von zwölf Runden. Pac-Man schaffte es nicht durch die effektive Defensive von Mayweather durchzubrechen. Beide Boxer jubelten nach der letzten Ringglocke, die Punktrichter werteten den Kampf mit 118:110, 116:112 und 116:112 für Mayweather. Das sorgte für laute Buh-Rufe in Las Vegas, das Publikum hätte sich Pacquiao als Sieger gewünscht.
Als Trostpflaster bekommt Manny Pacquiao zwischen 100 und 120 Millionen Dollar Gage, der Mayweather erhält knappe 180 Millionen.